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welche seit ihrem Bestand von beinahe anderthalb Jahrhun-derten in Umfang, Solidität und richtiger Combinationsgabeals unübertroffenes Muster dasteht, und welche endlich jedenBeschauer bei näherer Kenntnißnahme ihrer innern technischenEinrichtungen und ihrer Geschäftsführung mit wahrer Bewun-derung erfüllt *).
Die Banken in Schottland setzen zwischen dreiund vier Millionen Pfd. St. Papiere in Umlauf, wovonmehr als die Hälfte in 1 und 2 Pfundnoten besteht. Es be-finden sich dreißig Banken in jenem Königreiche, wovon diedrei vorzüglichsten mit Corporations-Charters versehen sind;nämlich die schottische Bank (entstanden 1695), mit einemCapitale von anderthalb Millionen versehen; die königlicheBank (entstanden 1727) mit einem gleichen Capitale wie dievorhergehende; endlich die brittische Linnengesellschaft (LnitislrI,inn<zn.(lomp!,n^) im I. 1746 incorporirt, welche nur kurzeZeit sich mit industriellen Zwecken, nämlich der Befdrdernngder Lcinwandmanufactur beschäftigte und sich bald in eineBank umwandelte, indem sie nur noch den Namen ihres Ur-sprunges beibehalten hat. Ihr Capital beträgt 500,000Pf. St.
Verschiedene der übrigen Banken bestehen aus einer gro-ßen Zahl von Theilhabern, die sich bei einigen auf mehrerehundert beläuft; allein da dieselben nicht aufCharters gegrün-det sind, so ist jeder Theilhaber mit seinem ganzen Cizen-thum haftbar. Inzwischen betreiben dieselben ihre Geschäftemit großer Vorsicht, und Insolvenz war bisher ein höchst sel-tener Fall bei den schottischen Banken. Als im Jahre 1826die kleinen Banknoten in England aufgehoben worden, ge-
*) Alle eingelösten Banknoten werden so Jahre lang aufbewahrtund wenige Minuten reichen hin jede derselben auftusinden.Die Bank einittirt keine Note zum zweirenmale, auch wennselbe noch ganz unverletzt ist, sondern giebt stets neue aus, umbei dcr Emission stets zusammenhängende und fortlaufendeNummern zu haben. Eine ausfuhrliche Darstellung der Ver-hältnisse der englischen Bank ist zu finden in (»uin's iZnullIZvläeuev,