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gibt. Allein auch in diesem Fall erfolgt kein directes Ein-ziehen ihrer Papiere, sondern bloß die Anordnung, daß ander Stelle der gegen Gold umgesetzten Noten keine neuen aus-gegeben werden, indem als Erfahrungssatz gilt, daß jedeplötzliche Verminderung des umlaufenden Capitals den Han-del bcnachtheilige, die Preise der Handelsartikel erniedrigeund eine allgemeine Flauheit des Marktes erzeuge.
Nach den Ankäufen der Bank an edlen Metallen richtensich die Preise auf dem Bnllionmarkte in London, welche inFriedenszciren wenig variiren. Dieselbe» betragen gegenwär-tig für die Unze Gold 3 Pfd. St. 17 S. 9 D. Der Preis desSilbers hangt von de» fremden Wechselkursen ab und falltund steigt mit ihnen. Selten versucht die Bank eine Einwir-kung ans dieselben; in einzelnen Fallen, wenn es z. B. vonWichtigkeit scheint, den Fall des Wechselkurses gegen Pariszu verhindern, versendet die Bank eine Quantität Silber,um die Zahl der in London dahin ausgestellten Wechsel zn ver-mindern. Solche Ausfuhr ist gewöhnlich nicht von großerBedeutung und übersteigt in den meisten Fallen nicht einigehunderttausend Pfund, welche in Silberbarren oder fremderMünze versendet werden.
Die von der Bank gehaltenen B aar summen an ge-prägten und nngepragtcn edlen Metallen richten sich stetS nachdem Betrag ihrer in Umlauf gesetzten Noten, und sollender Regel nach zunächst ein Drittheil derselben betragen; die-ser Reservefond wurde jederzeit hinreichend befunden um dieletzteren in vollem Werthe zu erhalten. Außerdem hat dieselbestets in den Effekten, in welchen ihre disponiblen Capitale an-gelegt sind, das Mittel in Händen, durch den Verkauf an derBörse schnell große Summen an sich zn ziehen. Dahill gehö-ren besonders die Schatzkammerscheine und Anweisungen grö-ßerer oder geringerer Beträge auf die obenerwähnte PensionS-Annnität. Obschon daö Hauptgeschäft der Bank in der Emis-sion des Papiergeldes nicht nur für den ungemein ausgedehn-ten Verkehr der Hauptstadt, sondern bis zu gewissen Gränzendes ganzen Königreichs besteht, so sind doch ihre Geschäfte