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Fallens der Eisenpreise nur in einer mit der Nachfrage außerVerhaltniß stehenden Productian, oder mit andern Worten indem Umstände gesucht werden, daß das gegenwartig in Eng-land übliche Erweiterungs-System der Mannfacturen, umbei dem kleinsten Fabrications-Gewinn große Summen zuerübrigen, auch bei den Eisenhütten Anwendung gefundenhat. Inzwischen mußte diese Ueberproduction dem Herab-drücken der Preise gegenwartiger Zeit, wie die Ursache derWirkung, nothwendig vorher gehen; die Epoche derselben wirdin die Jahre von 1824 bis 1828 *) versetzt, und als natür-liche Folge dieser Jahre einer übermaßig gesteigerten Pro-duction trat eine ahnliche Zeitperiode sehr gedrückterPreise ein.
Inzwischen scheinen die ungemein ausgedehnten Eisenbahn-Unternehmungen auch für die Eisenhütten-Besitzer günstigeCombinationcn herbeizuführen. da dem Vernehmen nach dieEisenpreise im Verlaufe des Jahres 1835 bereits eine Er-höhung bis zu 2V — 24 Prvcent ihres Standes von 1834erfahren haben.
ö. 61.
Zum Schlüsse dieser Bemerkungen über die Eisenfabri-cation möge mit wenig Worten jenes merkwürdigen Zweigesder Verfertigung schneidender Werkzeuge und kleiner Stahl«waaren ftümlerz- und Ilarllwgro trnclo) gedacht werden,welcher so viel dazu beitrug, der brittischcn Industrie in allenTheilen der Welt Eingang zu verschaffen, und wiewohl inneuerer Zeit auch in andern Landern in ahnlichen Fortschrittenbegriffen, noch stcrs einen höchst wichtigen Erwerbszweig imInnern und einen sehr bedeutenden Ausfuhrartikel bildet. DerCentralpunkt dieser berühmten Industrie ist Sheffield **) mit
Einige Zeugen gaben vor der dominum« ok manns. an, daßim Jahre 18s» mehr Eisen als je zuvor fabricirt worden sev.
Der altenglische Dichter Chauccr (gest. tioo) erwähnt ineinem Gedickte bereits Sheffield als eine» beriihmten Fabrik-ort für Messer. Der hohe Grad von Vollendung der schnei-denden Werkzeuge aller Art, ihre Ausammensetzung und Ele-