g'. DecSarirtc Ausfichrwerthc dcr brittischenEisenfabricatioll.
1832 1,190,749 Pfd. St.
1833 1,405,035 —
1834 1,430,070 —
In Ansehung der ökonomischen Ergebnisse der englischenEisenfabrication stimmen die Ansichten Sachverständiger übcr-ein, daß bei der hohen Zollbelegung des Eisens in andernStaaten, welche fast allenthalben 100 Procent des Werthesbetrage, ein noch fortwahrender Erport nur durch die nnge-inei» wohlfeile Fabricativn desselben im Inlands möglich ge-macht wird Ueberhanpt aber wird angegeben, daß dieEisenhütten, ungeachtet der bereits erwähnten großen Ver-besserungen und einer beispiellosen Oekonomie- im Betriebe,sich in einem gedrückten Znstande befinden, und seit demJahre 1828 stets im Sinken ihres Ertrages begriffen seyen.Dieses Ergebniß für einen der wichtigsten Fabricativns-zweige Englands ist um so auffallender, als die Eisen-consumtion selbst alljährlich zunehmen muß. Dampfmaschi-neu und Dampfboote (worunter nach den neuesten Erfin-dungen mehrere ganz von Eisen), Gas- und Wasserwerke,Kettenbrücken, Eisenbahnen und täglich vervielfältigte Ma-schinerie aller Art sind eben so viele neue und regelmäßigeAbsatzgnellen. Seit dem allgemeinen Frieden wuchs nichtallein der innere Verbrauch aller Eiscnartikel ungemein, son-dern auch die Ausfuhr stieg gegen einen dreißigjährigen Zeit-raum rückwärts nur das Vierfache. Unter diesen Verhält-nissen kann daher der wahre Grund des bisherigen starken
") Die Eiugangszölle in einigen fremden Staaten sind selbst derZabricationsmethode des englischen Eisens ungünstig. So wirddasselbe in den aniericanischen Freistaaten höher besteuert als dasschwedische und russische, weil es gewalzt und nicht, wie dasEisen der eben genannten Arnder, unter dem Hammer geschmie-det lst; und in Frankreich deshalb, weil es mit Steinkohle undnicht mit Holzkohle erzeugt ist.