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ausführlicher und wiederholter Erörterungen im Parlament undeiner wichtigen neuen Gesetzgebung. Sie ist zwar einer der äl-testen Manufacturzwcige Englands, *) inzwischen erreichte siedoch erst einen namhaften Ausschwung durch die Einwanderungder von Ludwig XIV vertriebenen 70,000 Protestanten, wo-von ein großer Theil aus Scidcnwcbern bestand. Viele dersel-ben ließen sich in dem unter dem Namen Spiralficlds bekann-ten Thcile Londons nieder, und brachten die dort bereits be-stehenden Seidenwebereien in großen Aufschwung. Schon 1692befand sich diese neue Scidcnwebcr-Colonic in blühendem Zu-stande ; sie erhielt vom Parlament 1698 Corpvrationsrechtc un-ter dem Namen ,,tüo roz'ul lustrinA eomjzunz-" nebst mehrerenbesonder» Begünstigungen, insbesondere ein ausschließendes Pri-vilegium für 14 Jahre in Verfertigung gewisser Seidenstoffe,und die Prohibition der Einsuhr fremder „ImstrinZs an«!moiZos" unter dem sonderbar klingenden Motiv, daß die Fa-brication dieser Waaren in England bereits einen hoher» Gradvon Vollkommenheit, als im Ausland, erreicht habe.
Auf Veranlassung des bei dem Friedensschluß von Utrechtvorgeschlagenen, aber nicht verwirklichten Handelsvertrages mitFrankreich kam der Zustand der Seidenmanufactur im Parla-
Durchschmtlsverbrauch emeS Jahres.. 2,515,000 —
2,7io,voo —
1816 — 20 ..... 107,000,000 —182t —25 .... 155,000,000 —
1826 — 50 212,000,000 —
Lnnimillvk-Ileporr <>n Sitb Vr.rela, 18ZZ. 958.
Eduard III fand schon Seidenwebereien bei seinem Regierungs-antritt vor und suchte sie durch Einfuhrverbote zu schützen,welche von Aeit zu Zeit unter verschiedenen Mvdisicalivnenunter Heinrich VI, Eduard IV, Heinrich VII u. s. w. wieder-holt wurden. Im Ganzen lag diesen Gesetzen die nämlicheTendenz wie jenen für die Wollenmanufactur zu Grunde.
Aleinscheod, evmmerc, Geseygeb. Eroßbri«.
Seide.
1816—201821 —251826 -50Baumwolle.