Druckschrift 
Großbritanniens Gesetzgebung über Gewerbe, Handel und innere Communicationsmittel : mit mehreren Tabellen
Seite
190
Einzelbild herunterladen
 

t90

Von 1804 1811 Wochenlohn 20 S. D.

und diesem entsprechendesDurchschnittsgewicht derNahrung . . . 238

1811 1818 Wochcnlohn 14 S. 7 D. 131

1818 1825 8 9 103

1325 1832 0 4 83

1832 1834 5 _ g _ 83Die Verminderung der Nahrung ist jedoch nicht die ein-zige Beschwerde der Handwcbcr; dieselbe erstreckt sich in glei-chem Grad auf die Bezahlung ihrer Miethzinsen, in welcherBeziehung von dem Cvmmitte weiter dargcthan wurde, daß in-nerhalb der ersten 7 Jahre des nämlichen Zeitraumes die Ver-fertigung von 6 Stücken Tuch hingereicht habe, um den Zinszu zahlen; in den zweiten 7 Jahren waren hiezu erforderlich9 Stück; in den dritten 7 Jahren l2'/z Stück; in den vier-ten 7 Jahren 10 Stück; in den fünften 7 Jahren 22 Stückund in den letzten 2 Jahren 35 Stück.

Die Wirkungen dieser Stufenleiter härtester Entbehrung,und menschlichen Elends werden von den vernommenen Zeugendes Committe mit lebhaften Farben geschildert:

Die Handweber," sagt Mr. Makin von Bolton ,,ar-'bciten unter unglaublichen Entbehrungen, obschon sie vollaufBeschäftigung haben und seit den letzten drei oder vier Jahrenjede Hand in Beschlag genommen war; sie vermögen höchstenseinmal in der Woche Fleisch zu essen; die übrige Zeit lebensie von Hafermehl und Kartoffeln; ein Mann mit einer Fa-milie von 5 Kindern vermag mit Bcihülfc seiner Frau undzweier Kinder nicht mehr als täglich 2'/« D. für Nahrung undKleidung aufzuwenden. Betten sind fast keine vorhanden; nochweniger anderes Hausgeräthe, gewöhnlich nur einige hölzerneStühle."

Mr. Fieldcn äußert sich über den allgemeinen Zustandder Handweber im ganzen vereinigten Königreiche:

Eine große Menge Weber vermag selbst die schlechtesteund wohlfeilste Nahrung für sichj und ihre Familien nicht mehr