ük
vor. In der Sitzung des Unterhauses von 1601 *) erhobensich die lebhaftesten Beschwerden über grosse Beeinträchti-gung dcr öffentlichen Betriebsamkeit durch die ausnehmendeVervielfältigung dcr Monopolbricfe, welche sich auf fast alleZweige der Fabrication und des Verkehrs erstreckten. Manerwähnte dergleichen Monopole auf Lcder, Stahl, Spiegel,Filz, Kalbshäute, Spielkarten, Bontcillen, Bürsten, Pack-tuch, Irländische Garne, Stärke, Waid, Salz, Branntwein,Weinessig, Bicrcssig, Thran, verschiedene Dclartcn, Salpe-ter'"') und viele andere. Das Hans vereinigte sich in dcrAnsicht dcr ungemeinen Nachthcilc dieser Monopole für dieIndustrie, und bei der Frage, ob denselben durch eine Billoder durch eine Petition an die Konigin abzuhelfen scy, wurdefür letztere entschieden. Bei dieser Veranlassung hielt dcr be-rühmte Francis Baeon als ^ttorno^ Zsneonl (nachmaligerLordkanzlcr Vcrulam) eine Rede, in welcher folgende Stellevorkommt: „Dcr Königin steht vermöge ihrer königlichen Vor-rechte eine erweiternde und beschränkende Befugniß zu; sievermag zu befreien, was gesetzlich beschränkt, und sie ver-mag zu beschränken, was frei ist; denn erstens crthcilr sieBewilligungen, insofern sie den Strafgesetzen nicht entgegen-stehen, zweitens, wenn irgend Jemand durch Ta-lent oder Fleiß zu einer dem öffentlichen Wohlezusagenden neuen Entdeckung oder Erfindung ge-langt, welche von jedem Bewohner dieses König-reichs angewandt werden könnte, so steht es indem Gefallen Ihrer Majestät, dem Erfinder oderseinem Bevollmächtigten, in Berücksichtigung sei-lt e r M n h c undArbeit, einPrivilegi u m f ü r die a »s-
"I I'in-l-imenl.ii')' Iiisloi') IV, p. 152.
DaS Salpctermonopot insbesondere war mit den größtenBelästigungen siir das Publicum oerlniipst, indem es dasMccht gab, in jede Privalwohiuing, in Keller, Ställe undaller Orten einzudringen und die salpeterhaltigcu Stoffe hm-weazubringen.
..