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Heine's Glaubensbekenntnis.
Kollegen Hot und im großen Geschäftstreiben leicht unbemerkt bleibt— nur der Kredit des Hauses liegt ihnen am Herzen und nochmehr dessen Erhaltung, da sie bei einem etwaigen Bankerotte ihrenLebensunterhalt verlören" (VI. 130). Ihr Neider ist vor allem„der protestantische Pfaffe", weil er, wenn auch „selbst Prinzipal",doch nur „Kleinhändler", ans alle großen Hänser scheel sehen muß,Rom aber ein solches ist, da es „viele tausend Buchhalter undPackknechte besoldet und seine Faktoreien hat in allen vier Welt-teilen" (ib.), weshalb auch ihre Diener also einherwandeln, als„gehöre der Himmel ihnen", zum linterschied von den protestantischenPastoren, die derart herumgehen, „als wenn sie den Himmel inPacht hätten". Mit dem „besten Lng und den triftigsten Ver-leumdungen" zerfetzen die katholischen Priester, „den armen gutenNamen desjenigen", „der mit ihnen zu kämpfen wagt." Voll„Schlangenlist" wissen sie stets „ihr bestes Gift zu brauchen", wennes gilt, andere unschädlich zu machen. Leider begehen sie hiebeimeist den Mißgriff, ihrem Gegner „in großen Stücken den Arsenikan den Kopf zu werfen, statt ihn lotweis und liebevoll in dieSuppen zu schütten"; ihre Wut geht so weit, daß sie selbst „ausder alten Kinderwäsche die verjährten Windeln ihrer Feinde hervor-kramen, um Unrat zu erschnüffeln," und ihr Haß treibt sie selbstdahin, „sogar die Väter ihrer Feinde aus dem Grabe hervor-zuwühlen, um nachzusehen, ob sie etwa beschnitten waren". Ihrganzes Sinnen und Trachten läuft darauf hinaus, durch „Schein-heiligkeit , Heuchelei und gleißendes Frömmeln" das Volk derGläubigen in seinem Wahn zu erhalten; darum erziehen sie esdurch „bekannte Hausmittelchen" „zu solch legitimer Dummheit,daß es dem dümmsten Minister leicht sein solle, sie zu regieren".Als besonderen Knnstkniff, die Menge zahm und gefügig zu erhalten,verwenden sie das „Eiapopeia vom Himmel", mittels dessen sieleichtlich „das Volk den großen Lümmel" einlullen, „wenn es greint",zumal es nicht sonderlich schwer fällt, einem Katholiken dies unddas einzureden, da er so „ultradumm" ist und aussieht. Darumverabscheut der Dichter jeden Verkehr sowohl mit katholischen Laien,als deren „Pfäffelein, die ihre langen Ohren so schlau unter derKapuze zu verbergen wissen". Des Weiteren verzichtet er auch gernedieser Gesellschaft wegen ans den Himmel und überläßt ihn „den