Hcine's Glaubensbekenntnis.
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Engeln und den Spatzen", zumal ja ohnehin „eine beträchtlichePortion Eitelkeit und Anmaßung dazu gehört, nachdem wir schonso viel Gutes und Schönes ans dieser Erde genossen, noch obendreinvom lieben Gott die Unsterblichkeit zu verlangen". Für sich selbstersehnt er eine Grabesruhe, wo man dereinst wird still „verdauenkönnen", fern den Priestern, diesen „obskuren Wichten", die einen„leidigen Popanz" für Gott ausgeben, um damit Geld zu ver-dienen. Aus diesem Grunde haßt er sie aus der Tiefe seinerSeele und möchte „mit den Gedärmen eines Esels seine Leier be-saiten, um sie nach Würde zu besingen, die geschorenen Dumm-köpfe", „die viel weniger als die Laien den Gott respektieren, densie zu ihrem eigenen Nutzen ans Brot und Wort zu kn. . . .wissen"; die gleich argklugen Schlangen „unter dem Gerülle deralten Altäre lauern" und „unschuldig wie Blumen zu lächeln wissen,während sie heimlich ihr Gift spritzen in den Kelch des Lebensund Verleumdung zischen in das Ohr des frommen Beters, diegleißenden Würmer mit weichen Worten —
Nsl in vre, vorda lacllisUsl nr oorclo, kraus in kaotis."
Heute ist in der Kirche alles Leben längst erloschen, heuteist sie ein „kläglich morsches Glanbensskelett", weshalb es ihnimmer recht schmerzlich ergriff, wenn er bei einer Prozession „unterstolzer Militär-Eskorte die Geistlichen sogar trübselig und jammer-voll einherwandeln" sah, war es ihm doch, „als sähe er den Heilandselbst, umringt von Lanzenträgern, zur Richtstätte abführen"(Vi. Unter der groben Kutte der Mönche „verstecken sich
gar manche Leiden", die „von der eigenen Sünde geschlagen worden"und nun „in dem siechen Mönchsgesicht" deutlich zu lesen sind.Kein Wunder auch, wenn das Mönchtum also befleckt ist, da dochdereinst, wie zu Köln, „Mönche und Nonnen den Kankan desMittelalters getanzt und Dummheit und Bosheit gleich Hundenauf freier Gasse gebuhlt" (ll. 193). Damals war Rom nochgroß, „der Herkules unter den Völkern"; aber es wurde in derFolge „durch das judäische Gift wirksam verzehrt . . . daß seineimperatorische Schlachtstimme herabsiechte zu betendem Pfaffen-gewimmer und Kastratengetriller". Nunmehr hat das Papsttumallen Glanz verloren: „die große Krankheit im Menschcngeist", das