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Die Eisenbahnen und deren Aktionäre in ihrem Verhältniß zum Staat
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fächere Berührung gebrachten Menschen sich mehr und mehr ver-schmelzen. Die leichten Transport-Mittel müssen daher nothwcn-dig auf den National-Geist einwirken; dieser letztere wird sich inder Richtung am meisten ausbilden, in welcher das Zusammen-leben der bisher von einander getrennt gewesenen Menschen ammeisten erleichtert wird.

§. 37.

Nicht die Seclenzahl allein bestimmt die politische Kraft derStaaten; der Reichthum des Volkes ist eine wenigstens eben somächtige Potenz. Was in dieser Hinsicht durch vervollkommneteTransport - Mittel gewonnen wird, ist daher zugleich Gewinn anpolitischer Macht.

Z. 38.

Diese Macht verstärkt sich verhältnißmaßig in einem Staate,der durch das Schicksal weite Grenzen erhalten hat, am meistendurch die Konzentration, welche durch schnelle und wohlfeile Trans-port- Mittel zu gewinnen ist. Nicht allein wegen des kriegerischenGeistes und des beweglichen Sinnes sind die Franzosen gefährlicheNachbarn uns gewesen; die Konzentration des französischen Reichsist als eine wesentliche Verstärkung der Macht desselben zu betrachten.

§. 39.

Auch für die Führung des Krieges sind von den Eisenbahnen großeResultate zu erwarten. Selbst wer in dieser Hinsicht die geringstenErwartungen hegt, gesteht die Gewißheit einer bedeutenden Erleich-terung der Zufuhren von Lebensmitteln und Kriegsbedarf zu, undbehauptet nur, daß Eisenbahnen für den Transport beträchtlicherTruppenmassen nicht brauchbar wären. Dieser Behauptung ist,unter Anführung triftiger Gegengründe, von andrer Seite widerspro-chen worden. Indessen darf angenommen werden, daß mit jedemFortschritte der Mechanik in Beziehung auf Benutzung von Eisen-bahnen die Brauchbarkeit der letztern für den Transport großerTruppenmassen ebenfalls zunehmen muß.