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Denkschrift über die Anlage einer Eisenbahn zwischen Düsseldorf und Elberfeld : mit Beifügung des veränderten Entwurfs des Status und anderer Actenstücke, so wie des Gutachtens des Civil-Ingenieuers Rob. Stephenson in London und mit einer Situations-Karte
Entstehung
Seite
I
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Anlage

Vorläufige C o n c e s s i o n.

Nlit Bezug auf die Vorstellung vom 14. Octobcrv. I. benachrichtige ich in Folge Allerhöchsten Auftragsden Verwaltnngsrath hiednrch, daß des Königs Majestätauf das Jmmcdiat-Gesuch vom 14. October v. I. nun-mehr, da die Rheinweserbahn nicht über Düsseldorf geführtwerden soll und in der Sektion von Elberfeld nach demRheine nur noch auf einer gewissen Strecke mit jenerEisenbahn zusammentreffen könnte, unterm 29. v. M. dieMaaßgabe für wegfallend zu erklären geruht haben,welche mit der vorläufig ertheilten Eonccssivn für die Düs-seldorf-Elbcrfelder Eisenbahn-Gesellschaft, nach Inhaltdes Erlasses vom 19. Juni v. I. verbnnden worden ist.Dabei haben jedoch Allerhöchstdieselben zugleich vorbehal-ten, daß für den Fall des Zusammentreffens beider Bah-nen auf einer gewissen Strecke, die Bezichnngen beiderGesellschaften von Seiten des Staats zu regeln seien,und daß alsdann namentlich der Rhein-Weserbahn-Gesell-schaft die angemessene Benutzung der betreffenden Düsseldorf-Elberfelder Bahnstrecke nach der Bestimmung des Staatsgewährt werden müsse.

Nach der von der Königlichen Regierung zu Düssel-dorf mir eingereichten Vorstellung des Vcrwaltnngs-Ra-

An

den VerwaltnngsrathEisenbahn-'

Obgleich die Mittheilungen Eines löblichen Verwal-waltungsraths in dem gefälligen Schreiben vom 20. v. M.über den veranschlagten Betrieb auf der gedachten Eisen-bahn, manche Zweifel über die Richtigkeit derselbe» übriglassen, so habe ich doch die Bedingungen, unter denen dasPostdepartemcnt den Gebranch der Eisenbahn zwischenDüsseldorf und Elberfeld zu regelmäßigen Privat-Trans-porten gestatten will, vorläufig zusammenstellen lassen.

thes vom 19. December v. I., ist inzwischen bereits derPlan aufgefaßt worden, der Eisenbahn von Elberfeld nachDüsseldorf eine neben der Rhein-Weser-Bahn herlaufendeRichtung zu geben, dergestalt, daß der Fall des Zusam-mentreffens beider Bahnen gar nicht eintreten würde.Soferne gegen jenen Plan nicht sonstige Anstände sich er-geben, würde durch Rücksichten auf die Nhein-Wescr-Vahn,bei der gegenwärtigen Lage der Sache demselben kein Hin-dernis' weiter entgegenstehen, so wie auch die Frage: ob dieDüsseldorf-Elbcrfelder-Bahn überhaupt sich an die Rhein-Weser-Bahn anschließen, oder ohne einen solchen Anschlußbei Elberfeld sich enden solle, zunächst dem Ermessen derGesellschaft anHeim gegeben werden muß.

-> Indem die weitcrn Anträge seiner Zeit gewärtigtwerden, fordere ich den Verwaltnngsrath auf, mir baldanzuzeigen, welche Spurweite für die Düsseldorf-Elber-felder-Bahn beabsichtigt wird. Es kommt darauf an, inZeiten darauf Bedacht zu nehmen, daß bei den zwischenBerlin und dem Rheine zu errichtenden Eisenbahnen einund dasselbe Geleise angenommen werde und so nament-lich zu ersehen, ob die Spurweite von 4^ Fuß, welchefür die Berlin-Potsdamer-Bahn projectirt ist, mit der-jenigen der Düsseldorf-Elberfelder-Bahn übereinstimme.

Wenn ein löblicher Verwaltungsrath gleich all 1 be-merkt, daß der entworfene Betriebsplan noch von derdefinitiven Festsetzung der Bahnlinie, und späterhin davonabhänge, ob der Personen- und Güterverkehr sich in dererwarteten Frequenz einstellen werde oder nicht, so scheintauch die Vereinbarnug überhaupt noch gar nicht ausführbar.Demi so lange der Betriebsplan nicht definitiv feststeht,ist es nicht möglich mit Sicherheit benrtheilen zu können,

Berlin, den 5. Februar 1837.

gez. Rother.

des Düsseldorf-ElberfelderUnternehmens

zu Düsseldorf.

Anlage L.

Rescript des Staatsministers von Ragler.

Die Vereinbarung mit dem Post-Departement betreffend.