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Denkschrift über die Anlage einer Eisenbahn zwischen Düsseldorf und Elberfeld : mit Beifügung des veränderten Entwurfs des Status und anderer Actenstücke, so wie des Gutachtens des Civil-Ingenieuers Rob. Stephenson in London und mit einer Situations-Karte
Entstehung
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Vorwort.

Nachdem die verehelichen Actionaire derDüsseldorf-Elberfeldcr Eisenbahn sich in der erstenGeneral-Versammlung ^m 29. und 30. Octbr.1835 zu einer Gesellschaft, nach gesetzlichen Vor-schriften, consiituirt, ihr Statut entworfen, denVerwaltungsrath erwählt und denselben bis zurGenehmigung des Statuts mit der Gcschästslci-tung beauftragt hatten, begannen die techni-schen Vorarbeiten und die Verhandlungen mitden Behörden.

Unser Rundschreiben vom 15. August 1836gab den Actionairen Nachricht von dem dama-ligen Standpunkte des Unternehmens.

Seitdem haben wir unsere Bemühungenununterbrochen dahin gerichtet, die gemeinsameAngelegenheit in ihren vielseitigen Rücksich-ten zu demjenigen Ziele Zu führen, daß ineiner fernem auf demDr ^ Juni d. I. vor-bestimmten General-Versammlung, deren defini-tive Beschlußnahme über die Bahnlinie, undüber das zu ergänzende Statut erfolgen kann.

Die Allerhöchste vorlaufige Concession fürdie Anlage der Eisenbahn zwischen Düsseldorfnnd Elberfeld ist uns mittelst hohe.n ReskriptsSr. Ercellcnz des Herrn Staatöministers Rothervom 5. Febr. d. I. mitgetheilt worden, undunter der nachstehenden Denkschrift, Anlage ^beigefügt.

Den vcrehrlichen Actionairen ist bereitsbekannt, daß der Verwaltungs-Rath es im In-teresse des Unternehmens nothwcndig erachtete,gegen mehrere der, von dem Königlichen Staats-ministerium erlassenen allgemeinen Eisenbahn-Bedingungen bei Sr. Majestät dem Könige

unmittelbar Allerehrcrbietigst zu remonstriren.Der nicht ungünstige Erfolg ist uns durch einRescript Sr. Ercellcnz des Herrn GeheimenStaatsministers Nothcr vom 21. Fehr. l. I.mitgetheilt worden. In diesem Rescriptc sindwir unter andern angewiesen worden, die durchdasselbe modificirten General-Bedingungen inin das Statut aufzunehmen. Der hiernachumgearbeitete und ergänzte Entwurf des Statutsder Düsseldorf-Elberfelder Eisenbahn-Gesellschaftwird in der Anlage I!. beigefügt.

Mit der Königlichen hohen Postvcrwaltungsind, wegen der zu treffenden Uebcreinkunft,durch welche die definitive Concession bedingtworden ist, vielfache Verhandlungen gepflogenworden. Das unter IKt. d aufgeführte hoheRescript Sr. Excellenz des Herrn GeheimenStaatsministers und General-Postmeisters vom28. März d. I. wird die verehrlichen Actionairein den Stand setzen, diese für unfern Plan sohochwichtigen Verhältnisse näher zu beurtheilen.

In technischer Beziehung ist es bekannt, daßeine wesentliche Meinungsverschiedenheit überdie Bahnlinie, sowohl unter den Mitgliederndes Verwaltungsraths als unter den übrigenActionairen bestand.

Die verschiedenen proponirten Nichtungslinienwaren gehörig ausgearbeitet und vorgelegt wor-den; allein eine Vereinigung über die eine oderandere Linie konnte nicht zu Stande gebrachtwerden.

Der Vcrwaltungsrath faßte demnach denBeschluß, hierüber das Gutachten eines in Eisen-bahnanlagen erfahrenen englischen Ingenieurs