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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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Geist des Ganzen.

Achte A b t f) e i d tt u g.

A n t h r o p i s m tl s.

H. Z45. Der Antheopismus der Natur äußert sich dadurch, daß......

Aus dein Erscheinen ganzer Nationen muß der Authropwmus aufgefaßc werden.

Als Thema meiner Untersuchungen habe ich Montesquicu's bekanntes Werk gewählt n. s. w.

h. ziü. Die unterworfene Nation beherrscht oft die sie untcrwcrftndc durch ihren Geist.

Analogie. So prägt die unbedeutende Masse des SaamenS einer sie weit übertreffendenMasse formloser Lebcnsmcuerie ihr cigenthümlichcs Streben ein.

h. Z47. Eine Nation, einmal ans ihrem Schlummer geweckt, kennt keine Grenzen ihresStrcbcns; es erscheint unaufhörlich ein Schaffen um zu Vernichten, ein Vernichten um zuSchaffen.

Analogie. In der ganzen Natur äußert sich eine ähnliche sclbstbcdingte Thätigkeit; eineAetion hebt die Resultate der andern auf u. s. w.

h. Z48. Das Emporsteigen aus der Mittelmäßigkeit folgt nur im Kampfe gegen die übrigeNatur n. s. w.

§. Z4y. Der Begriff von Tugend und Moralität tritt unter mancherlei) Gestalten hervor, aberimmer nur als Modifikation aus einem und demselben GrundtypuS.

Analogie. Entwicklung des freywachsendcn, und jene des im dichten Forste emporschießen-den Baumes.

H. z;o. Nur an dem sich langsam im steten Kampfe mit Schwierigkeiten Entwickelnden ent-faltet sich die Fähigkeit zu dem einstmaligen Herrschen.

H. ZZi. In einer Corporation ist Lauheit für den gemeinschaftlichen Zweck eben so nachthci-Zlg, als das tyrannische Verfahren ihres Oberhauptes.

h. zzi. Bey eintretender Abnormität in der Monarchie wird der Normalstand leichter herge-stellt, als bey der Republik.

§. zzz. Das wahrhaft Große entsteht nur dann, wenn es in der höchsten Exstase geschaffen,und dann durch Klugheit begrenzt und geregelt worden.

H. Z54. Wir können die Vorzüge Anderer ohne Erbitterung nur dann dulden, wenn eindenselben eigener Adel uns gestattet, ihnen ohne unsere eigene Dcmüthigung einen Vorzug zuzu-gestehen.

h. M. Das Streben des Menschen kennt keine Grenzen, wenn gleich das Resultat diesesStrebcns allemal seine Grenze erreicht.