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Waffcr äußern, ziehen den Sauerstoff aus denselben mit Leichtigkeit an, wenn sie mit dem
positive,, Pole in der voltaischcn Kette verbunden sind; und Körper, welche auf Wasserwirken, und es langsam zersetzen, wie Zink und Eisen, ziehen den Sauerstoff aus demsel-ben nicht an, wenn sie in der voltaischen Kette negativ clektrisirt werden.
Körper, welche, wenn sie vermöge ihrer kleinsten Thcilchcn wirken, chemische Erschei-nungen hervorbringen, äußern, wenn sie als große Massen wirken, elektrische Erscheinun-gen. Es ist daher gar nicht unwahrscheinlich, sagt H. Davy, daß die erste Ursache bcy-der Erscheinungen dieselbe seyn könne, und daß dieselbe Anordnung der Materie, oder die-selben anziehenden Kräfte, welche die Körper in die Verhältnisse von positiv und negativelektrisch versetzen, d. h. welche machen, daß sie einander elektrisch anziehen, und daß sieanderer Materie anziehende Kräfte mittheilen, gleichfalls ihre Theilchen anziehend inachen,und sie in Stand setzen können, chemische Verbindung einzugehen, wenn sie vollige Frcy-hcit der Bewegung haben. Es spricht sehr zum Vortheil dieser Hypothese sagt fernerSH. Davy, daß Wärme, und zuweilen Wärme und Licht, von der Aeußerung beyder, so-wohl der elektrischen als chemischer anziehender Kräfte resultircn; und daß, wenn man dieElektrizität der Körper, welche bcy der Berührung in dem Verhältnisse von positiv elek-trischen Körpern, zu andern stehen, verstärkt, man gleichfalls ihre Kräfte, chemische Ver-bindungen einzugehen, verstärke; während, wenn man sie in einem Zustande, welcher demnegativ elektrischen correspondirt, versetzt, ihre Kräfte zu chemischen Veränderungen zerstörtwerden.
Daß Säuren von Alkalien, Sauerstoff und Chlorine von brennbaren Körpern, durchmetallische Substanzen, oder durch flüssige Menstruell, die in einem hohen Grade positivsind, getrennt werden können, ist dieser Hypothese gleichfalls günstig. Bis jetzt, sagt end-lich H. Davy ist noch kein gegründeter Einwurf gegen die Theorie gemacht worden, daßdie Berührung der Metalle das elektrische Gleichgewicht zerstöre, und daß die chemischenVeränderungen dasselbe wieder herstellen, und daß dem zu Folge die Wirkung so langesich erhalte, als die Zersetzung fortdauert.
§. 259. Oerstedts Ansichten über die galvanische Elektrizität, beziehen sich unterandern darauf, daß sich bey den galvanischen Erscheinungen Brennkraft und Zündkraft äu-ßern. Ein zersetzbarer Körper z. B. Wasser befindet sich hier zwischen zwey Metallen,welche durch Oxydirbarkeit sehr verschieden sind, und daher auf die Zündkraft und Brenn-kraft des Wassers sehr verschieden wirken, und beyde nach der entgegen gesetzten Seitehinziehen. Dadurch, daß nun diese Metalle sich einander berühren, vermehren sie den