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nigcn mechanischen Mengung bemerkt man nicht das Allergeringste von einer in derMasse vorgehenden Revolution, und diese ganze Masse tragt das Gepräge der ursprüngli-chen Gaöartcn, die hier einander wechselseitig durchdrungen haben, mit sich. Nicht so amWasser, welches sich aus dieser Masse bildet, wenn statt des bloßen CombinationismuS,der Chemismus sich thätig äußert. Hier kommen Erscheinungen von Wärme, Licht, Elek-trizität hervor, woraus man schon auf eine wechselseitige Umstimmung der Typen zur chemischen Action schließen muß. Auch ist das Resultat dieser innern Umwandlung an demhieraus entstehenden Master sehr deutlich wahrzunehmen, da dieses so sehr von den ur-sprünglichen Gasartcn verschieden ist, daß man gar nie vermuthcn sollte, als könne Was-ser aus denselben entstehen.
Ein auffallendes Bcyspiel des CombinationismuS ist unter andern Folgendes: WennSalpeter und Kochsalz in mehreren ungleichen Proportionen vermischt und zusammenge-schmolzen werden, so erhält man Wasser von sehr verschiedenem Aussehen. Der nur mitein Paar Proccnt Kochsalz vermischte Salpeter, hat des Salpeters strahligen Bruch,welcher allmählig abnimmt, und bald nicht mehr sichtlich bleibt, wie des Kochsalzes Quan-tität zunimmt, womit zugleich schwerere Schmelzbarkeit und Härte der Masse wachst; beyeinem großen Antheile von Kochsalz ist die Crystallisation der erwähnten Masse der Cry-stallisacion des Kochsalzes ähnlich. Hier zeigt sich, wie bey einer bloß mechanischen Ver-mischung, bey der bloßen Aeußerung des CombinationismuS, allemal die Action des einenoder des andern Typus hervorleuchtet, welches darum statt finden muß, da an den ein-zelnen Typen keine Umstimmung vor sich gegangen ist. Bey chemischen Verbindungenhingegen, nämlich in jenen Fällen, wo sich der Chemismus äußert, ist eine Umstimmungder Typen vor sich gegangen, und die chemische Verbindung bezieht sich aus den Accordzweyer umstimmter Typen, daher in diesem Accorde keiner der ursprünglichen Typenmehr erkannt werden kann.
§. 176. Die Erscheinungen des CombinationismuS beziehen sich vorzüglich auf diemancherley Gasgemische, aus den Antheil der in den Gasartcn enthaltenen Dämpfen, inso ferne diese mit den Gasartcn nicht chemisch verbunden sind, und daher aufs Hygro-meter sich wirksam äußern; ferner auf das Verschlucken der Gasarten durch tropfbareFlüssigkeiten, in so ferne keine chemischen Verbindungen hier statt finden, und folglich dieverschluckten GaSarten sehr leicht von der Flüssigkeit wieder getrennt werden können. Fer-ner auf das in den Crystalleu mechanisch eingeschlossene Wasser, welches von dem eigent-lichen CrystallisakionSwasser wohl unterschieden werden muß, da dieses chemisch mit denErystallcn verbunden ist. Ueber die ersten drey Gegenstände hat uns vorzüglich Dalton,über die letztem vorzüglich BerzeliuS belehrt.
§. i?7. Nach Alexander v. Humboldt's Beobachtungen in den verschiedensten Stand-