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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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a. Anatomismus und Plasticismus am Wcltgebaude.

§. z. Wir haben zwar im Allgemeinen an den Gruppen des gestirnten Himmelsbisher seine bestimmte Gesetze aufgefunden, welches vielleicht daher kommt, daß wir dengestirnten Himmel, ans einem hiezu ungünstigen Standpunkte übersehen; es konnte aberauch daher rühren, daß wir ans diesen Gegenstand bisher die gehörige Aufmerksamkeitnicht verwendeten, indem wir die ans dem grauen Altenlünne aus uns gekommene Ein-theilnng des gestirnten Himmels in willkührliche Gruppen, beybehalten haben. Der scharf-sinnige Hörschel hat jedoch auch über diesen Gegenstand mehrere zu beherzigende Winke ge-äußert. Er gibt unter andern in den Sternhaufen mehrere an, die von bewunderungs-würdiger Regelmäßigkeit sind, und meint, es bestünden an den abgesonderten Sternhaufenbeständig wirkende, znsanunendrängende Kräfte, wodurch in der Folge alle Sternhaufenbestimmte regelmäßige Gruppen bilden möchten ^).

Besonders will er dies von der Milchstraße behaupten; diesem gemäß würde dieZeit einst eintreten, die man die Periode ihrer Reise nennen könnte, wo die Milchstraßein kugelförmige Sterngruppcn abgetheilt, sich uns darstellen möchte; man könnte diese all-mähllge Sonderung der Sterne in Gruppen als einen am gestirnten Himmel vorgehendenCrystallisationSproceß betrachten. Ware uns das Gesetz dieses Protestes bekannt: so dürf-ten wir für das relative Alter der verschiedenen Theile des gestirnten Himmels, vielleichteben so wahrscheinliche Vermnthungen aufstellen, als wir dieses hinsichtlich des Alters derGebirge nach den auseinander folgenden Formationen, zu thun im Stande smd.

§. 4. Die Natur des gestirnten Himmels ist uns im Allgemeinen genommen, nochein Geheimniß, wenn wir gleich Hierinfalls manche gegründete Vcrmnthnng auszustellenvermögen. Mit einer bewundernswürdigen Bestimmtheit kennen wir indeß die quanti-tativen Verhältniste, die sich auf unser Sonnensystem (freylich nur einen kleinen Punkt amWeltgebäuve!) beziehen. Die hieher gehörenden Satze können, da sie sich größtcntheiisauf Bewegung beziehen, erst in der zweyten Abtheilnng: Mech-anismnS vorgetra-gen werden, hier kann nur soviel gesagt werden, daß das Verhältnis der mittler» Ab-stände, sowohl der Planeten gegen die Sonne, als der Trabanten gegen ihre Planeten;ferners, das Verhältnis; der durch Sphäroide dargestellten Volumina dieser Himmelskör-per; und endlich das Verhältnis; der Massen dieser Himmelskörper vollkommen bekannteDinge sind, die, wenn sie gleich mitunter auf Hypothesen beruhen, durch das Zusammen-stimmen aller sich darauf beziehenden Umstände, einen solchen Grad von Evidenz erhal-ten haben, daß diese Gesetze füglich unter jenen ihren Rang behaupten können, die unsaus unmittelbaren Beobachtungen, ohne Annahme irgend einer Hypothese, bekannt sind. ' E

5) Bode, astronomisches Jahrb. für 1818.