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können. Aus Anempfehlung der ständischen Verfassung,die fast immer gewesen ist und welche durch den freyenWillen der Fürsten eingeführt oder vielmehr hergestelltwird. Aus Eifer für Verbesserung des Bolksunterrichts.Und zulezt aus dem Turnen, das sich selbst vertreten magund schon jetzt keiner Bcvorwortnng mehr bedarf. Wirddas nächste Geschlecht wohl glaublich finden, daß sittlichachtbare, bürgerlich unbescholtene Männer hierüber, undhierüber allein haben verdächtig gemacht und, mit mehroder weniger Verkleidung, der schweresten Verbrechen habenangeklagt werden können?
Mögen die Flüsternden und Rufenden ihr Unwesentreiben, wie und so lange sie wollen; sie können und sollenuns nicht abhalten, auf Tentschheit zu dringen. Wir fodernTentschheit in der Sprache; Ehrerbietung für ihre Kraft;Schonung ihrer jungfräulichen Reinheit. Wir rühmen unsdes Unwillens, der uns ergreifet, wenn Ternsche sich ihrerherrlichen Muttersprache schämen und durch welschesGeplauder von ihrem Volke gleichsam ausscheiden. Wirfodern Tentschheit in Wissenschast und Kunst und begreifenwohl, daß damit den Verzerrern des Edlen die Waffengegen uns in die Hand gegeben werden; um dieser willen,erklären wir uns naher» Wir sind nicht so verrückt, umLitteratur und Kunst zum Eigenthnm des großen Haufensmachen und ihren Werth nach dessen Beyfall bestimmen zuwollen. Taglöhner und Bauern, so wenig wie erbareBürger und Nahemädchen sollen zu Philosophen und Dra-maturgen erhoben werden. Es ist von einem Höchsten desmenschlichen Strebens und Glaubens in Angelegenheitender Litteratur und Kunst die Rede; und das bestehet invaterländischer Eigentümlichkeit. In der Annäherung zudiesem Ziele sind wir Deutsche schon lange, besonders aber