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Siebenzehnte Vorlesung.
/,Erste Schlcsische Dichterschule. Opitz und seine Freunde.
„Zinkgräf. Scultetus. Flemming. v. Log au."
^^aß von dem ausscrstcn Osten Teutschlandes iier vater-ländischen Dichtkunst ein neuer heiterer Tag aufgehenwerde, mochten die umsichtigsten Beobachter nicht erwar-tet haben; die in ihrem Erfolge bedeutungsvolle Erschei-nung hat auch jczt noch/ ungeachtet einstimmiger Aner-kennung und mehrseitiger Erwägung, für Viele etwasNäthsclbaftcs und bedarf daher, wenigstens um dieserwillen, einiger Erläuterung. Schlesien, dem größerenTheile Teutschlands ziemlich fremd und kaum als wirk-licher Bcstandtheil des teutschen Reiches geltend, ob esdemselben gleich von Kaiser Earl IV. mit Böhmen einver-leibt worden war srZ55z, hatte sich früh ss. n6Zs zueiner Art von Selbstständigkeit erhoben und stand mitPolen, von dessen Herrscherstamme es seine Erbherzogeerhielt, in Bundesgenossenschaft; Nicderschlesien gewannfortschreitend an tcutscher Bevölkerung und bürgerlicherBildung; in Oberschlesien hatten Slavcn das Ucberge-wicht und der gesellschaftliche Zustand war roher. DieAuflösung des an sich beträchtlichen und mit inneren Kräf.teil und Hülfsmittcln reichlich versehenen Landes in vielekleine Fürstenthümer ließ keine Staats-Einheit zu undhinderte die Gestaltung eines äusscrlich gültigen Ansehens.So wie die Macht der Schlcsischcu Fürsten vermindertwurde, indem sie ss. >Z>os die Lchnshoheit des Luxem-burgischen Hauses, welches daö schon früher ss. 2247s
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