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Sieben und zwanzigste Vorlesung.
,,Der Göttingcr Hainbund. Boß; Hölty; die Grafen Stoi-ßberg; Miller u. a. — Nebersicht des dichterischen Bor-„rathes."
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----»^/le Göttingcr Hochschule, wissenschaftliche Geschäfts-bildung fruchtbar fördernd, hatte bisher für tentsche Kunstund Sprache wenig geleistet; wiewohl es von guter Vor-bedeutung hätte scheinen können, daß ihre Blnthe mit Hal-ler, einem der Verdienstvollesten Dichter, dessen dichterischeDichtigkeit aber hier aufhörte, begann; auch eine tentscheGesellschaft schon lange fs. 174,0 z vorhanden war, derenAufnahme sich ihr Vorsteher Kastner sehr angelegen seynließ. Jezt erhob sich Göttingen durch Heyn e's vielseitigeThätigkeit zum Sitze der altcrthümlichen Kunst - und Lite-ratur-Studien; I. D.Michaelis regte mit Alles um-fassender Einsicht und Betriebsamkeit noch mehr den Sinnfür das Gemeinsame in der Litteratnr an, als er zur Bele-bung der Sprach - und Gcschichtskunde des Morgenlandesbcytrug; durch Gatterer und Schlözerhattedasin diegcsammte Geistesbildung so tief eingreifende Geschichts-siudinm neues kräftiges Leben gewonnen. Ein erfreulichesGedeihen der Regsamkeit und Selbstthatigkeit der in bedeu-tender Menge hier versammelten Jugendwelt vermehrteund rechtfertigte das öffentliche Vertrauen zu dieser Lehr-anstalt ; und ein glückliches Zusammentreffen hochbegabterJünglinge, welche durch Verwandschaft des Geistes undSteedens sich fanden und enger an einander schlössen, ließihr nun auch eine Berühmtheit in der Geschichte der vater-ländischen Litteratnr zu Theil werden, worauf sie früher