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werden keine solche Schwachköpfe seyn, Um sie auch aufmilden Wegen erwarten und wünschen zu wollen. KeinStand soll in seinen Verhältnissen gestört und aus seinenFugen gerissen werden; jeder scp in seiner Stellung undUmgebung, was er sehn soll und kann; aber er scp esrecht und vollständig, was ohne .Einsicht und Freyheit,immer nach ihrem Maaße, nicht geschehen kann. Es istalso durchaus kein Grund vorhanden und keine Veranlas-sung gegeben zu der Behauptung, daß sich unbewußt demredlichsten wohlmeinenden Eifer für das Teutsche etwasNeufranzösisches und Revolutionäres vergiftend beymische.Zwar sind auch Göthe und Schiller von Ehrenmännernrevolutionäre Köpfe genannt worden; und in dieser litte-rärischen Bedeutung wird auch Lessing, werden vieleunserer edelsten und würdigsten Schriftsteller so genanntwerden müssen. Aber das Wort „revolutionär" soll einpolitisches Brandmahl seyn; Venn es erhält seine Erklärungdurch den Wechsclausdruck: Jacobiner, Jesuiten; undwarum nicht auch Jlluminatcn? Eine schaamlose politischeKetzermacherey der Art mag der „Wiener Zeitschrift"si-79's zu gut gehalten werden; in unseren Tagen ist derName schwer zu finden, der einer so hämischen Verlästcrnngund der heillosen Absicht, die dadurch erreicht werden solssvon Rechts wegen gebühret.
Und nun fragen wir; woraus ist der Stoff zu diesenehrenrührigen Anklagen genommen? Aus offenherzigenAeusserungen über Schwächen im Staate und Heere, welchedie Machthaber durch verständige Abänderungen selbst red-lich eingestanden haben, und die allerdings von Zeit zu Zeitin das Gedächtniß zurückgerufen werden müssen, damitdagegen gewarnt und der schlechten Selbstsucht die Hof-nung benommen werde, ihre Götzen wieder aufstellen zu
Wachler'S Vorlesungen sr THN 2i