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Leben aufzunölhigen. Unter und nach alten Veränderun-gen des Volksznstandes und der Verfassung, gilt die Ge-sinnung, nicht der leidenden Menge, sondern derer, diegebändelt und, weniger im Erfolge als in der Richtungihres Handelns, den Geist kund gcthan haben, der sie trieb.Es konnte uns daher nickt beygehen, die sogenannte ächteuralte Volksthümlichkcit im Verfassungsleben umwandelnzu wollen. Sie hat sich selbst umgewandelt vorwärts undrückwärts; Frcyheit ist in Beschränktheit, Knechtschaft inUnabhängigkeit übergegangen; Allgemeinheit der Gerecht-same und Alleinbesitz derselben ist Wechseln unterworfen ge-wesen. Aber mag schadhaft oder preißwürdig seyn, wasgeschehen oder unterblieben, geschaffen oder aufgehoben wor-den ist; die Belege für den cigenthümlichen Adel der teut-schen Gesinnung werden in denen, welche als Inbegriff desBesseren und als Muster gelten können, nicht vergebensgesucht; er tritt bey Königen und Fürsten, bey Rittern undBürgern, in Stadthäusern und auf Burgen, ans Hochschu-len und in Zünften unverkennbar hervor; er hat gekämpftmit dem Schlechteren und, es sey gewagt aufden Vorwurfdes Stolzes, wir erkennen seinen Sieg an; daß derKampf noch fortdauert, ist nickt zu bezweifeln; die lei-denschaftliche Wnth der Gegner der Teutschheit widerlegetalle Zweifel; aber kein Biedermann wird ungewiß seyn,wer der Sieger ist.
Aus dieser offenen Erklärung gehet sonnenklar hervor,daß Keiner, der wahre Teutschheit ehret und liebet, beab-sichtigen wird, irgend etwas in Verfassung und Einrich-tungen des tcutschcn Vaterlandes zu angeblich vortrefflichenZwecken plötzlich umwandeln zu wollen. Alle rechtgesinnteTcutsche verabscheuen Gleichmacherei) im gesellschaftlichenLeben, wenn sie gewaltsam eingeführt werden soll, und