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die Gebrüder A. W. und Fr. Schlegel genannt werden;sie leisten für nuser Zeitalter, was er dem seinigcn zu wer,den strebte; sie haben verstanden und mit gründlicher Be-lehrung, in Ernst und Scherz, begreiflich gemacht, worandie Mehrheit krank ist, was sie ersehnt, was ihr noth thut;redlich haben sie gekämpft gegen gelehrte Bequemlichkeitund bochmüthige Flachheit. Daß sie sich nicht von schmeich-lerischen Täuschungen bethören liessen, daß die Hofuungeiner Wiedergeburt der tcutschcn Kunst und Wissenschaftkein todtcs Traumbild ist, das ergiebt sich aus unbestreit-baren Thatsachen unserer heutigen Nationallitteratur. Eskann nicht vergessen seyn, was Novalis, Friedrichvon Hardenberg, sgeb. 4772; st- war und
was er frommsühlsnden Gemüthern immer seyn wird,er der in Liedern und Erzählungen, in Bildern und Sprü-chen, in Betrachtungen und Andeutungen die Allmacht deschristlichen Glaubens verherrlichte und das innere Lebenmit dem äusseren zu versöhnen suchte. Schon ist es Fried-rich de la Motte Fonquö gelungen, die sonst durchschaalcn Zeitvertreib verwöhnte größere Lescwelt mit derVorzeit des germanischen Nordens zu befreunden; schonvermag neben den Werken Ludwig Tiek's des vielum-fassenden Kenners der tcutschcn Romantik, mit asten ihrenWundern und Geheimnissen, ihres unerschöpflich reichenPflegers, der wüste Kram fader Ausländcrey und glatterSüßeley in allerley Liebe und Albernheit, kaum noch zubestehen. Heinrich vouKleist's sgeb. 1772; st. i3i^liebliche Dichtungen finden einen Wirkungskreis, der ihnenlange versagt zu werden schien. Andere Werke der Artkommen und steigen in Achtung; das gute Alte wird her-vorgesucyt, das Trefliche in seiner schönen Tiefe erfaßt; derteutsche Sinn im Kunstgenüsse gewinnt täglich an Leben-