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aus, durch welche auch nüchterne Kalte erwärmt werderikann. Seine „sämmtliche Werke" werden von dem Bru-der und Freund des von Teutschlands Unglück in das Grabgedrückten, I. G. Müller (Tübingen 1810 fll.) heraus-gegeben; sein Leben und Wirken zu beschreiben, ist in der„Philomathie" (B. » S- 67 fll,) versucht worden.
Soll Müller's Kunstverdienst um die Bearbeitungder Geschichte in seiner vollen Bedeutung erkannt und ge-würdigt werden, so müssen wir eingedenk seyn, was vorihm geschehen war und zu seiner Zeit geschah. Es fehletnicht an treu fleißigen, gelehrten Forschern, welche vorhan.denen geschichtlichen Stoff sichteten, neuen auffanden; an-dere sammelten mit wissenschaftlicher Umsicht und sorgtendurch bequeme Anordnung für zweckdienliche Belehrung;I. M. Schröckh's, I. G. Mcusel's, D. G. Hcge-wisch's, M. I. Schmidt's u. a. Arbeiten waren lesbarund nützlich; auch gewannen sie dem Geschichtssiudinm vieleFreunde und leisten noch immer in mehrer Beziehung guteDienste; aber auf den Ruhm eigentlichen Knnstwcrthes kön-nen sie weder von Seiten der Darstellung noch in Rücksichtauf Sprache gegründeten Anspruch machen; sie halten sichzu ausschließlich an Aeusserlichkeiten; in ihrer Darstellungwerden philosophischer Geist und belebende Wärme vermißt;der nüchterne Erzählungston dringet nicht ein, veranschau-licht zu wenig, reget die Selbstthätigkeit der Betrachtungnicht an- Ungleich mehr leistete G 0 ttlieb Jacob Planckfgeb. 1,761^ , ein ehrwürdiges Vorbild für gründlicheForschung und geschichtliche Gerechtigkeit; seine lediglichaus erwiesenen Thatsachen und bewährten Zeugnissengestaltete Schilderungen der Menschen und Zeitverhältnissesind umfassend anschaulich und anziehend durch tiefe Ge-nauigkeit und besonnene Zusammenstellung einzelner Zuge