Druckschrift 
2 (1819)
Entstehung
Seite
248
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Musenalmanach (177a bis >776) herausgab so wurden diedichterischen Blumcnleseu von tüchtigen Kunstverständigengeleitet, von Mannern, die Beruf hatten, dichterischeArbeiten auszuwählen und durch ihre Wahl zu empfehlen;in Besorgung der Göttingischen (s. >770) lösrcn sich Boie,Göcking und Bürger ab; die Hamburger (f. 1776)gab Voß, eine Zeitlang (f. 1777) in Verbindung mit(Söcking, heraus. — Nicht blos für die gesammte schoneLitteratur, sondern auch für ernst wissenschaftlich - bürger-liche Verhandlungen von allgemein anziehender Bedeutsam-keit wurde Wielan d's Teutschcr Merkur (s, 177?) angelegtund bat den lebendigeren Gedankenvcrkehr und die weiterverbreitete Thcilnahme am Schonen und Wahren fruchtbarbefördert. — Auch I. G. Jacobi's Iris (1775-1776)war nicht unwirksam, obgleich sie sich auf engere Gränzenbeschränkte. — Den vielseitig reichsten Gehalt hatte dasvon Boie und Eh. C. W. Dv h m herausgegebene TeutscheMuseum (1776-1787; fortgcs. 1769-1798); es umfassetAlles, was teutsche Bildung, Wissenschaft und Kunst an-gehet; Altes und Neues, Einheimisches und Fremdes,,gelehrte und bürgerliche Angelegenheiten werden erörtert,geprüft, bestritten und sicherer gestellt; die Erinnerungau die ältere vaterländische Litteratur macht einen eigen«thümlichen Vorzug dieser Zeitschrift aus; sie hat den löb-lichen Eifer für Aufsuchung, Mittheilung und Bearbeitungalttcutscher Denkmäler der Sprache und Kunst angeregt;und in mehr als Einer Beziehung wird ihr auch heutenoch unter den schätzbarste!! vermischten Sammlungen einewohlverdiente Stelle eingeräumt; in der Bearbeitungwissenschaftlich- geschichtlicher Stoffe muß oft auf sie zurück-gegangen werden. — Viel Trefliches wurde in dem vonLichtenberg und G. Förster herausgegebenen Göt«