Druckschrift 
2 (1819)
Entstehung
Seite
249
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tingischen Magazin der Wissenschaften (1780-1782) undin der von F. Gedike und I. E. Biester geleiteten/ be-sonders krankhafter Schwärmerei) und GcheimnißkramereydeS Zeitalters männlich entgegen arbeitenden BerlinischenMonatsschrift (-788 sil,) mitgethcilt; und auch das vonGocking angefangene(1784) und durch v.Bibra(1786-,792) fortgesetzte Journal von und für Teutschland, wie-wohl es seiner Aufschrift und der davon gefaßten' Erwar-tung nicht Genüge leistete, enthalt manche wackere Beyträgezur vaterländischen Litteratur und brachte nicht wenigebeherzigenswertste, zum Thcil erst spater beachtete Ansich-ten, Wünsche und Vorschlage in Umlauf.

Die Zahl der teutschen Dichter in diesem Zeiträumeist sehr groß; mehre derselben gelten als klassisch; mehresind allzufrüh in unverdiente Vergessenheit gerathen undnach ihren eigenthümlichcn Vorzügen weniger, als sie ver-dienen, gekannt; viele gehören ausschließlicher ihrerZeit undihren Verhältnissen an, sie haben geschichtlichen Werth, ohneauf dankbare Achtung der Nachwelt verzichten zu müssen.

Am reichsten ausgestattet ist die lyrische Dichtkunst.Im höheren Tone sangen Klo pstock, die Grafen zuStolberg, Hölty, Voß. Edle Gesinnung und einenvom Alterthum gebildeten Geist athmen viele vaterlandischeGelegenheitsgedichte M. Denis; ihm zur Seite stehtCarl Mastalier aus Wien f geb. -781; st.-798i, indessen, wenigstens durch Reinheit der Empfindung und desAusdruckes sich empfehlenden „Gedichten" (Wien 1774;,782) vieles an alterthümliche und Ramler'sche Vorbildererinnert. Ramler war auch das Muster, dem der kühnfreysinnigc und die Hydra des religiösen Fanatismus tapferbekämpfende Andreas Zaupser aus München lgeb.1746;st. d. 2 Aug. 1798 z glücklich nachstrebte; seine „Gedichte",