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der alten Classiker beurkunden eben so sehr tief eindringendeErforschung und lebendige Auffassung des alterthümlichenGeistes, als Kenntniß der Muttersprache, kühne Beherr-schung und vollständige Benutzung ihrer Reichihümer undihrer Fügsamkeit; sie sind wahre Ebenbilder der Urschrif-ten und es ist du ch sie zuerst erwiesen worden, welcheAnfoderungen die Kunst an Vertentschungen fremder Dicht-werke zu Machen berechtigt ist. Mehre derselben gelteneinstimmig als classisch; namentlich die Uebersctzung der„Homerischen Werke" (>^9?; »802; 1807; >8ist. st B.)zuerst der „Odyssee" (1781), deren milder Natürlichkeitder gegen seine Arbeiten allzustrenge Dichter jezt, wie esscheint, nicht volle Gerechtigkeit angedeihcn lassen will;die mit höchst lehrreichen Sachcrläuterungen begleitete desVirgil'schen Lehrgedichtes vom Landbau (1789); dann derländlichen Gedichte (1797. st B.) und der Werke Virgil's(1799); einer Auswahl ans Ovid's Metamorphosen (1798);und der griechischen Jdyllendichter (r8r>8). Die übrigenVcrteutschungen sind, wenn sie auch mit diesen nicht gleichenRang behaupten, nicht ohne vielseitigen Werth. Jeztlaßt der nie Feiernde den teutschen Shakespear (>818) her-vortreten, woran seine Söhne Heinrich und AbrahamTheil nehmen; und mit Sehnsucht wird von Vielen derteutsche Aristophancs und Propertius erwartet. — DieBrüder Christian sgeb. 1748; und Friedrich Leopoldsgeb. 1760^ Grafen zu St 0 lberg verdanken die Bildungihres Kunstsinnes dem griechischen Alterthume und Kl op-stvck's herrliches Streben hat ihren Geist befruchtet; wieer und die trcuestcn seiner Jünger, glühen sie von heiligerVaterlandsliebe und diese hat sich auch in der großenZeit der Wiedergeburt Teutichlands durch ihre „vaterlän-dische Gedichte" (rstrS) beurkundet; sie sind sich gleich im
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