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2 (1819)
Entstehung
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imlthtttigen räthselhaft und irrig. Ucbcr diese unleugbareMängel einer äußerst schwierigen Unternehmung, iwcr denMisbrauch, welcher von gewagten, weder wissenschaftlichbegründeten, noch durch genügend beglaubigte Erfahrungbewahrten Ansichten zu befürchten war und von Schwach-köpfen wiriuch damit getrieben wurde, ist das viele Tref-liche, was hier zur Anschauung ausgestellt wird, die Frucht-barkeit an gehaltvollen philosophischen Winken, die Schön-heit und mannigfache Bereicherung der Sprache nur zubald vergessen worden.

Mit seiner Gesinnung voll Liebe und Wohlwollens,voll Achtung für das Göttliche im Menschlichen, voll Strc-bens nachdem Höheren, hat La vater ein vollgültigesAnrecht, auf die Gesammtheit der sittlich gebildeten Weltin Teutschland gewirkt zuhaben, und wegen dessen, was erredlich und kraftig gewollt und, gleichviel ob auch nur mit-telbar geleistet hat, in Ehren gehalten zu werden. Inder Schweiz kann und wird sein Name nimmer in Ver-gessenheit gerathen. So lange das Hochgefühl der Vater-landsliebe nicht erstirbt, lebt er durch seine herrlicheSchweizerlieder" (Bern 1767; fünfte Ausg. Zürich 1788)welche wahren Volksgcist versinnlichcn und erwecken, theilsvermittelst geschichtlicher Erinnerungen, theils in Gemäl-den der Mannskrgft, der Biederkeit, der frommen Unschuld,Allen faßlich und wohlthucnd, Alle erhebend und mahnend,mögen sie in Hütten oder in Palasten wohnen. Und wiekönnte je vergessen werden des frepsinnigen Hcldcnmuthcs,der großartigen Begeisterung für Wahrheit und Gerechtig-keit, die er dem bedrängten Vaterlande in den Stürmender Umwälzung bethatigt hat? Diese Urkunden edler Kraft,welche für Vaterland und Freyheit, Wahrheit und Gerech-tigkeit Alles aufzuopfern bereit ist, find mit vielen anderen