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arbciter anempfahlen und versuchten, ging in den höherenJugenduntxrricht und in die Vorstellungen der sich dem Her-kommen entziehenden Menge über. Der den Tcutschen sonstgemachte Vorwurf der Langsamkeit schien wiserlcgt zu wer-den ; überall wuchs vernunftmäßige Freysinnigkeit üppigauf und drang als herrschende Denkart durch. Nicht blosin dem protestantischen Teutschland war sie einheimisch, ob-gleich ihre Mittelpuncte im Preußischen Staate, in Sachsen,in Hamburg und Frankfurt am Main und in den nächstenUmgebungen dieser Städte gefunden wurden; sie verbreitetesich auch in die katholischen Länder; Oesterreich war durchJoseph von Sonneufcls lgeb. 17ZZ; st. ,817s und M.Denis zugänglicher dafür geworden und wurde durch Jo-seph's II. kirchliche Neuerungen ss. ,78,^ aufeine Probe ge-stellt, wie viel es vertragen könne, welche es nicht übel be-stand ; und in dein finsteren Baiern wollten Jllmmnatenli777 -178^ frepere sittliche Denkart durch pädagogische Je-suiten- Künste verallgemeinern. Am Rhein und an derOder,an der Nordsee und an den Ufern der Donau zeigte sich Aehn«lichkeit in Regsamkeit, Bedürsniß und Empfänglichkeit, wennauch Thatkraft, Genuß und Geschmack in Kunst und Wis-senschaft noch so sehr verschieden waren. Seit der mannig-fachen, kräftigen, für die große Mehrheit dunkeln, von kaumbemerklicher Minderzahl meist nnr dem Schlnßergcbnissenach beherzigten Anregung schärferen Nachdenkens in? Les-sing'schen Zeitalter, kamen die Ansichten über das Ziel,dein die Kunst nachstrebt, über die Wurzel und Entwickelungeines solchen Strebcns, und über die aus dergleichen Un-tersuchungen hervorgehenden Grundsätze und das künstle-rische Handeln und Wirken erklärenden und bestimmendenWahrnehmungen zu keiner lauten und eindringlicher! Ver-handlung. Von den Kunsirichtern, so breit und abspre-