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2 (1819)
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Stnl zn. Friedrich Köpken auS Magdeburg sgeb.17Z7; st. d. 4Oct. iör 1^, ausgezeichnet durch reiche Bil-dung und musterhaft feinen gesellschaftlichen Sinn, wirktemit erfreulichem Erfolge auf seine nähere Umgebung, auchdurch die von ihm »760^ in seiner Vaterstadt gestif-tete litterärischc Gesellschaft, welche die Erscheinung der„wöchentlichen Nachrichten zur Littcratur" (Magdcb.i^a.176?) veranlaßte, und war lange nur seinen Freundenals glücklicher Dichter bekannt; seine „Skolien" oder Tisch-gesänge (1794; rLoZ) haben eigcnthümlichen lyrischenGehalt und geben der vaterländischen Dichtkunst einenVorzug, welchen der Kenner veredelter Geselligkeit nachseinem ganzen Umfange zu würdigen verstehet; in seinenübrigen lyrischen Gedichten (»79a fll.) herrschet UzischcrTon; in den Episteln (rSor) schliesset er sich an französischeVorbilder an. — Jobann Georg Jacobi aus Düs-seldorf sgcb. ,740; st. 1814^, Gleim's Herzensfreund,mit dem er in Halberstadt traulich l s. 1.769^ lebte, bis erdie Lehrstelle der schönen Wissenschaften auf derHochschule in Freyburg annahm, früh bekannt durch seine,weichen Frohsinn und freundliche Weltansicht ausdrückende„Poetische Versuche" (Düsseldorf 1764 ) und durch eineverdienstliche Ucbersetzung der „Romanzen desG 0 ng 0 r a"(1767), bildete seine ältere, gefühlvolle, oft tändelndeLieder französischen Dichtern nach; die späteren haben beygleich tiefer und rührend wahrer Empfindung, mehr männ-liche Einfachheit und dem Gemüthe zusagenden Gcdanken-reichthum; einige sind im cdeln Kirchenstyle gehalten undverdienen Volksgesänge zu seyn ; in den Episteln, so spie-lend sie gewöhnlich sind, begegnen lebendig - malerischeSchilderungen und kunstlose anmuthige Betrachtungen. DerDichter hat seine ,,sämmtliche Werke" (Zürich iLrr fll.