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7B. !5.) selbst gesammelt. — Johann Göttlich Wilslamvv auS Morungen sgeb.i7?6; st. d .6May 1777 s!versuchte sich in Pindarischen „Dithyramben" sBerl. 176Z;1766s!, welche zu gelehrt und kunstreich sind, um denGruud-ton natürlich kühner Begeisterung behaupten zu können;aber sie haben großartig lyrische Züge und werden durchmanche Wagnisse in der Sprache merkwürdig. Seine„dialogistrte Fabeln" (B. 1766; 1791.) verrathen gewandteLeichtigkeit in Erfindung und Darstellung, wenn sie auchhäufig durch Rälhselhaftigkcit der Entwickelung den fürdiese Dichtart unerläßlichen Gefammt-Eindruck nicht her-vorbringen. Wi llam ov's „sammtliche Schriften" (Leip-zig >779; vollständiger: Wien 179Z. 2TH.) sind ohnepflichtmaßige Vorsorge für des, zu frühe in seiner Fort-bild' ug gehemmten Dichters Ngchruhm herausgegebenworden. Wie dieser an der Schwelle des männlichenAlters in Petersburg verwelkte, erlag auch JohannBenjamin Michaelis aus Zittau s geb. 1746; st, d.Zo Sept. 1772s!, ein Jüngling von nicht gewöhnlichen und,trotz aller Ungunst des Schicksals, sorgsam treu entwickel-ten Anlagen, den Mühseligkeiten deS Lebens, mit denener von Kindheit au zu ringen hatte und die Gleim'svaterliche Milde ls »7661 ihm zu erleichtern suchte. Seinelyrische Gedichte und Operetten sind von geringerer Bedeu-tung; mehr hat er ss. 1766s! als Satyriker, der sich auchin Episteln und dichterischen Reden nicht verleugnet, undals Fabeldichter geleistet; die Satyren zeichnen sich durchmalerische Anschaulichkeit der Darstellung, oft durch Kraft-feuer und bitter strengen Unmuth aus; mehre Fabeln sindgut erfunden und gefallen wegen ihres unschuldig natür-lichen Erzahluugötones. Von seinen Gedichte» (Th. 1.Glessen 1780) haben wir nur nne unvollständige Tamm-