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tey oder Schule drückte und beengte die Regsamkeit derGeister; nach den verschiedenartigsten Anlagen, Bedürfnis-sen und Richtungen traten die Ergebnisse reger Kunstthä-tigkcit in üppigem Neichthnm und kräftiger Eigcnthümlich-keit hervor.
Blicken wir zurück auf das, was geleistet worden istund mustern wir den Vorrat!) an dichterischen Arbeiten ausdiesem Zeitalter, so zeigen sich uns folgende Ergebnisse.
Die lyrische Dichtkunst war am flcissigstcn augebautworden; v. Hagedorn, v. Hall er, Drollingerund Pyra hatten die Bahn gebrochen; ihnen folgtenGiscke, Zachariä, Ebert; selbstständigcr und miteigcnthümiichem Verdienste sangen C ra mcr, Klop st v ck,Uz, Götz, Namler, v. Kleist, Ewald; von gerin-gerer Bedeutung.sind Gleim und v. Eronegk, nurmit dem Unterschiede, daß des lezteren Leier zu früh, diedes elfteren zu spat verstummte. — I. A. Schlegel,Gelle rt, E. A. Schmidt, Cr am er, Klopstock,Uz sangen trcfliche religiöse Lieder und weckten einen Nach-eifer, der für unsere kirchliche Gesangbücher reiche Früchtegetragen hat.
Das Lehrgedicht erhielt sich in herkömmlichem Ansehen;v. Hagedorn und v. Hall er blieben Muster, welchevon Zernitz, Kästner, Mylius, den GebrüdernSchlegel, von Giscke, Gcllert und v. Croncgknicht erreicht wurden; U z zeichnet sich durch heitere Lebens-weisheit aus. Christoph Joseph Sucro's ist. 1766^„Lehrgedichte" (Halle 27^7) sind kalte, oft dunkle Dar-stellungen moralischer Schulphilosophie; Friedrich CarlCasimir von Crcu z sst. 177^ didaktische Versuche, un-ter welchen die dem schwcrmüthigcn Aonug nachgebilde-ten „Gräber" (1760; Oden n. andere Gedichte. Franks.