Druckschrift 
2 (1819)
Entstehung
Seite
147
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Theologie zu studiren; der Umgang mit Uz und Gleimwirkte wvhlthatig auf Entwickclung seines Talentes undkünstlerischen Eisers; längerer Aufenthalt in Lotharingenund im Elsaß 54744 >747^ mag zu vertrauterer Bekannt-schaft mit den geistreichsten Werken französischer Dichterund zu der ihm cigenthümlichen sinnvollen feinen Geschliffen-heit seines Geschmackes nicht wenig bcygetragen haben.Seine Gedichte, Lieder, Elegien, Idyllen, Allegorien,Epigramme, sind zum Thcile bis heute unerreichte und un-übertroffene Meisterstücke, herrlich entfaltete Blüthcn naiverKunst, anmuthige Spiele reicher Einbildungskrast in ver-jüngt acht-gricchischem Style, von unbeschreiblicher Schön-heit durch rührende Einfalt und Wahrheit, durch gemüthlicheBehaglichkeit, durch feinen Schmuck und leichten Witz.Sie sind mit einer peinlichen Sorgfalt gearbeitet, welchevielleicht beispiellos in ihrer Art hcifscu kann. Daö scheueMistraucn des mit sich selbst unzufriedenen Dichters undnicht minder die Vesorguiß, daß steife Anttsbrüder von sei-nem harmlosen Kunstspiele Arges denken und folgern könn-ten, bestimmten ihn zu gänzlicher Znrückgezogcnheit. Biosdie von ihm und U z übersetzten und mit seinen ästhetischen Er-läuterungen begleiteten Anakreontischen Gedichte, nebst ei-nem Anhange eigener Gedichte (>746; 2te Aufl. ohne Anhang176a), dieGedichte eines Wormscrs" (1762)Papcrlc"l >762) nach Gresset' s Vcrtvert und die prosaische Aettrut-schnng des Montesqnien'schen Tempels zu Guidos(17Z9) gab er selbst, jedoch ohne seinen Namen, heraus.Dann erwählte er srgBZl sich R a m le rzum kritischen Freun-de und in dessenLiedern der Tcntschcn",lyrischer Bln-mcnlese^ undFabellese^, so wie in dem Göttingischen Mu-senalmanach (>772. 177?. 1774) erschien des Treflichcn vielvon G ö tzlWerken; sein Name blieb ein Geheimnis. Auch

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