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reichen Einbildungskraft und eines frohen Gcmüths. SeineUcbersetzungcu aus dem Griechischen und Lateinischen habenwenigstens das Verdienst, daß sie aus dem Verrrauen aufRcichthum und Bildsamkeit der Muttersprache hervorgegan-gen sind. — Johann Arnold Eberl aus HamburgIgcb. 172Z; st. d. 19 März 1795z, studirte in Leipzig ss.1748^, wurde Hofmeister 11748 z und dann si7Z2jj Pro-fessor am Carolinum in Braunschweig. Er machte sichdurch die prosaischen Ucbersetzungen des Glover'schenLeonidas (Hamb. 1749; 1778) und der Uoung'scheuNachtgcdanken und Satyrcn (1764; -760; Leipz. 1790 f.5B.) um die tcntsche Littcratur wohl verdient. Seinedichterische Briefe, in vierfüßigen Jamben, verrathcn kunst-verständiges Studium und selbstständigc Benutzung alterund neuer Muster; die oft auf Abschweifungen hinleitcudeRedseligkeit kann ihnen weniger zum Vorwurf gereichen,als die allzu nachsichtige Zulassung müßiger Stellen; dieSprache ist einsichtsvoll gewählt und nntadclich richtig.Unter seinen Liedern sind mehre vortreslich und tragen dasGepräge der liebenswürdigsten geselligen Heiterkeit. Ergab den ersten Thcil seiner „Episteln und vermischten Ge-dichte" mit rechtfertigenden und geschichtlichen Anmerkun-gen, selbst heraus (Hamb. >789); den zwcyten besorgteI. I. Eschenburg (1796) und begleitete denselben miteinem Grundrisse seines Lebens und Charakters. So ver-jüngte sich in Brauuschweig, wo Gärtner, Zacharia,Schmid und Eberl als Amtsgenossen lebten, zumThcil der litterärische Kreis, welcher unter geistverwand-teu Jünglingen in Leipzig entstanden war.
Johann Andreas Cramer aus Göstädt im Erz-gebirge fgeb. 172Z; st. d. 12 Jun. 1788z, als Studircnderin Leipzig ss. 1742Z einer der flcissigsten Mitarbeiter an