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schilderungcn ausgenommen, unbedeutend. Seine „Poe-tische Schriften" (Braunschw. i763fll. 9 Th.; N. A. ohnedie mislungcne Uebcrsetzung des Milton'schcn verlornenParadieses: das. 1772. 2B. L.) sind von ihm selbst, die„hinterlasse»?,, Schrlftcu" von I. I. Eschen bürg(B. 17^1) herausgegeben worden; in diesen finden sich auchErinnerungen tcutschcr Märchen und Sagen. Ucberhauptmuß Zacharia'n zum Ruhme angerechnet werden, daßer Achtung für die ältere vaterländische Litteratur hatteund zu verbreiten suchte; so rief er in treuherzigen „Fabeln"(177a) den wackeren V. Waldi's ins Andenken zurückund durch die „auserlesenen Stücke der besten teutschenDichter" (B. >7665. 5B. L.) wurden die Werke Opitzensund seiner Schule wieder in Umlauf gebracht. — Con-rad Arnold Schmid aus Lüneburg sgcb. 17-6; st. d.11 Nov. 1739s hatte schon die Hochschulen in Kiel undGöttingen besucht und reifere Ausbildung erlangt, als ernach Leipzig kam und sich an die Verfasser der BremischenBeyträgc anschloß; er war dann seines Vaters Nachfolgerim Rectorate zu Lüneburg, bis ihm s 1760 s eine Professuram Carolin»», in Braunschwcig übertragen wurde. BiedereGesinnung und heitere Laune, gründliche Gelehrsamkeitund feiner Kunstsinn waren in ihm vereinigt. Seinerdichterischen Arbeiten sind wenige; die lyrischen Gedichte,Idyllen, Elegien, zerstreut in mehren Sammlungen, habendurch anschauliche Wahrheit der Empfindung und noch mehrdurch Richtigkeit und Schönheit des Ausdrucks auf eineStelle neben den besseren gleichzeitigen begründeten An-spruch. Die „Lieder auf die Geburt des Erlösers" (1761)aihmen, bey einfach tiefer Gedankenstarke, warmes reli-giöses Gefühl. In „des heiligen Blasius Jugcndgeschichteund Visionen" (1764) entfaltet sich das üppige Spiel einer