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Leipzig ls. -74al, wo er nur sehr kurze Zeit mit Gott-sched in Verbindung stund, und in Güttingen ss. >747^,wurde dann Hofmeister ^1748; und Professor ^>761^ amEarolinum in Braunschwcig; er that sich mehr durch dich-terische Fertigkeit und Vielseitigkeit, als durch Eigenthüm-lichkcit und künstlerische Eorrccthcit hervor; er dichtete ge-wöhnlich ohne inneren Beruf, unterstützt von Erfahrungenziemlich ausgebreiteter Belesenhcit und von einer durchdiese genährten geschäftigen Einbildungskraft, welcherSinn für Naturschönheit und gesellige Freude manchenneuen Stoff zuführte. Das Aenssere der Dichtkunst mitErfolg wahrzunehmen, wurde ihm leicht; sein Versbauist, bis auf den Hepametcr und kleine Nachlässigkeiten,wohlklingend. 2m scherzhaften Heldengedichte war Popeihm Muster und er zeichnete sich in dieser Dichtart am vor,theilff.ftesten aus. Sein „Renommist" (1744), der„Phaeton", „Murner in der Hölle", besonders „dasSchnupftuch" und „die Verwandlungen" sind nicht arm- an treffenden satyrischen Zügen, witzigen Zusammenstellun-gen und launigen Einfällen; auch wird in diesen Arbeitendie, sonst seltener gebrauchte strengere Feile hie und dasichtbar. Die beschreibenden Gedichte in ThomsonscherManier, „die Tageszeiten" (1754) und „die vier Stufendes weiblichen Alters" (1757) sind anmuthig und in ein-zelnen Stellen schön, aber ohne Feuer und Kraft, auchgar zu ungleich in Sprache und Darstellung. Als Lyrikerist er in der Regel zu kalt prosaisch und gefällt nur, wennihn zärtliche Empfindung ergreifet; er folget oft den Vor-bildern französischer Liederdichter; die musikalischen Ge-dichte zeugen, bcy geringem poetischen Gehalte, von Kennt-niß der Tonkunst. Das erzählende Gedicht „Cortes"(-766) in reimlosen Jamben ist, einige malerische Sitten-