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den Eifer für Beförderung der vaterländischen Kunstlittc-ratur beseelt und daher eins der thätigsten Mitglieder indem Leipziger Vereine. Sein Dichterruhm beschränket sichauf das/ was er für den Kirchengesaug (s. 1766) geleistethat; mehre seiner religiösen Lieder athinen edel-einfachen,altfrommen Geist und die Umarbeitung älterer ist oft ver-dienstlich. Das Lehrgedicht „der Unzufriedene" (>7465kann wegen Gedehnrhcit und Kälte, nur geringe Wirkungthun; die Fabeln (r?6z) erheben sich selten durch Bcymi-schung leichten Spottes, über das Mittelmäßige. Er hatseine „Vermischte Gedichte" (Hannover 1737 f. 2 B. L.)selbst herausgegeben. Als Kanzelredner trat er (s. >764 fll.)in Mos he im's Fußstapfen; seine frühere Predigten ha-ben viele Bilder und eine dichterisch blühende Sprache; diespäteren haben durch kältere Ruhe, in rednerischer Hinsichtnicht gewonnen. — Nikolaus Dieterich Geseke ausGünz in Nieder-Ungarn sgeb, 1724; st. d.aZ Febr. >76^,gebildet in Hamburg und Leipzig, wo er an den BremischenBcyträgen und der ihnen folgenden Sammlung den treue-sten Antheil nahm, auch mit I.E. Schlegel eine, mehreUebersetzungen französischer Schauspiele enthaltende, Wo-chenschrift „Sammlung einiger Schriften zumZeitvertreibedes Geschmacks" (Leipz. 1746) und eine andere mit I. A.Er am er „der Jüngling" (>747) herausgab, dann Pre-diger in Trautenstein f 175? 5, Oberhofprediger in Qued-linburg (17645 und Superintendent in Sondershausen(»7605, behauptete, ohne hervorstechend glänzendes Talent,durch achtungswerthe Gesinnung, gefälligen, im Alexan-driner, Jambus und Herameter fast gleich glücklichen,Versbau und durch Reinheit der Sprache eine Ehrenstelleunter den Dichtern seiner Zeit. Als Lehrdichter zeiget erfrommsittliche Empfindung und edles Streben nach allge-