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beabsichtigende und über die Aeusscrlichkeiten der ersterenmit gründlicher Eigentümlichkeit sich äussernde „kritischeDichtkunst" (»740) und Bodmer's gleichzeitige Abhand-lung „von dem Wunderbaren in der Poesie und dessen Ver-bindung mit dem Wahrscheinlichen", worin Miitvn gegenVoltaireschen Tadel in Schutz genommen wurde. DerMeister in Leipzig und seine Gesellen fühlten sich hicdurchan der empfindlichsten Stelle angegriffen und warfen mitvornehm höhnendem Uebermuthe den Schweizern den Fehde-handschuh hin; diese nahmen ihn frohen Muthcs auf undbestanden den Kampf ein ganzes Mcuschenaltcr hindurchritterlich, siegreich und mit anerkanntem wohlthätigenErfolge. Ihre kriegerische Aufsatze, theils die Blöße arm-seliger Gottschedianer, eines Triller, Schwabe,I. Eh Schwarz u.a. schonunglos und, wenn Bod.mer das Wort führt, nicht ohne Härte und bittere Schärfeaufdeckend, theils Altes und Neues aus den Schätzen derschönen Litteratur mittheilend, theils Grundsätze erörterndund sicher stellend, finden sich in der „Sammlung kritischer,poetischer und anderer geistvoller Schriften zur Verbesserungdes Urtheilö und Witzes in den Werken der Wohlredenheitund der Poesie" (Z. 174c fl. >aSt.; N. A. von I. M.Wicland besorgt: »753.3 V. L.); gleiche Bestimmungund Richtung haben Bodmer's „kritische Betrachtungenüber die poetischen Gemälde der Dichter" (1741) unddie von ihm und Breitinger herausgegebenen „kriti-schen Betrachtungen zur Aufnahme der teutschen Schau-bühne" (Bern >7^5), die „Kritischen Briefe" (Z. »746)und „Neuen krit. Br." (Z 1749; N. A. >763), „Krito"(>761) und das „Archiv der schweizerischen Kritik" (>768);welche, mit Ausnahme des dürftigeren und einseitigerenznlezt genannten Archivs, sämmtlich Gesundheit und Frey.