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geistlichen Beredsamkeit" (L. -7^9; 174L) herausgab,im Wesentlichen nicht übertraf und dem hellerschenden durchdes Gesetzgebers eigene „Reden" (L. 1749) verdächtig wer-den mußte. Auf gleiche Weise wurden durch seine „kritischeDichtkunst" t-73o n.) viele, wenigstens für Acußerlich»leiten brauchbare Grundsätze, geschichtliche Erfahrungenund mannigfache Beyspiele in Umlauf gesetzt, welche selbstdurch des Verfassers schaale Rcimcrepcn, die er als „Ge-dichte" (L. 1706) verkaufen ließ, nicht widerlegt werdenkonnten, wenn auch als Endergebnis; nicht schwer zu findenseyn mochte, daß Gottsched von dem inneren LebenderDichtkunst nichts ahndete. Seine willenlose Abhängigkeitvon der engherzigen französischen Kunstrichtcrcy ging ausallen seinen Arbeiten hervor; auch aus dem von ihm ver-fertigten „AuSzng aus Batteur einzigem Grundsatze derNachahmung für die schönen Künste" l >764) und ans dem,mit aller seiner Planlosigkeit, ein Zeirbedürfniß befriedi-genden und für dieses viele schätzbare Notizen enthalten,den „Handlexikon der schönen Wissenschaften und freycnKünste" (1760); und sie verleugnete steh nicht in seinenUnternehmungen zur Vervollkommnung der teutschenSchaubühne, wobei? ihm Anfangs der gelehrige gntc Willeder wackeren Caroline Friederike Neu der fst.176?;, späterhin seiner entschlossenen Gegnerin, zu Hülfekam. Er begann f 17.^7^ die Wiedergeburt und Sicher-stcllung des gesellschaftlichen Anstandcs auf der Bühne mitVerweisung des Hanswursts, dessen volksthümliche Ehren-rettung unscrm Möser vorbehalten blieb; der Schalkwußte sich ohnehin in schicklicher Verkleidung auf dem Platzezu behaupten und hatte nur das Leidwesen, daß ihm derGebrauch seiner abgetragenen Jacke und veralteten Pritscheuntersagt wurde. Die dramatische Kunstverbesserung selbst