Druckschrift 
2 (1819)
Entstehung
Seite
110
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storie der teutschen Sprache, Poesie und Beredsamkeit"(L. 17Z2-1744. 8B.L.), durch denneuen Büchersaalder schonen Wissenschaften und freycn Künste" (L. 174Ä-17Z4. 10 B- 8.) unddas Neueste aus der anmnthigcnGelehrsamkeit" (1751 fll. 12 V. 3.), bcsoncers durch dennöthigen Borrath zur Geschichte der teutschen dramatischenDichtkunst seit 1450" (L-1767- -765. 2 B. 8.) ansehnlichgefördert; manche Nachricht ist darin niedergelegt, welcheauch heute noch wichtig und willkommen ist, frcckich untermancherlcy Mittelgute und vielem Entbehrlichen; auchmachte er auf Veldcgk's Eneidt (174Z), auf alttcutscheLehrgedichte (1746) und auf den ungebührlich vergessenenReinecke Fuchs (>762) aufmerksam und weckte Theilnahmcund Untcrsuchungsfleiß zum Besten der seit Opitz wenigbeachteten Knnstdcnkmaler des teutschen Mittelalters. Wasdurch ihn für Ausbreitung und Veredelung des Kunstsinnesgeschah, ist von geringcrem Belange und beschränket sichthcils auf Bestreitung des Lohenstcinischen Prunkstylcs,welche durch mehrseitige Gegenwirkungen nicht überflüssiggeworden war, theils auf Empfehlung der Muster desclassischcn Alterthums und einer aus ihnen abgeleitetenfrtrnzösirenden Regelmäßigkeit. Der unmittelbare Ertragdieses Bestrebens, wie er in den Arbeiten blindgehorsamerAnhänger und in seinen eigenen vorliegt, ist allerdingsäusserst unbedeutend; aber im Allgemeineren war es nichterfolglos, um das heranwachsende Geschlecht von Mode-thorheitcn zu entbinden und die bessere Richtung jugend-licher Geisteskraft zu erleichtern. In so weit hatte seineRedekunst" (L. 1728; verb. 17Z5 :c.) zeitgemäßen Werth,wenn sie gleich die schon vorhandenePhilosophische Orato-rie" (L. 1724; >759) des tüchtigen Johann AndreasFabricius sst. 1769^, der später auchRegeln der