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Besetzt und nach zunehmend festeren Grundsätze« att seinenArbeiten feilte, so ist die Vergleichung der früheren Les-arten mit den späteren kruisch-ästhetisch lehrreich und demKunstjünger zu empfehlen. Ein Theil seiner Werke wurdedcrLesewelt durch die Weichm annsche Sammlung (1726)und im „Versuche einiger Gedichte" (Hamb. 1729. 3.),so wie im „Versuche in poetischen Fabeln und Erzählungen"<H. 1739.!!.) unvollkommen bekannt; vollständiger undausgearbeiteter nach seinem Tode - H. 1766; und eine andereAusgabe i?Z7- 3B. 3 ); am vollständigsten und sorgfäl-tigsten „mit seiner Lebensbeschreibung begleitet von I. I.Eschenburg" (H. 1800. 6B. 3.) herausgegeben. Indcm Antheile, welchen Hagedorn an den, für Teutsch-lands Nationallitteratur so entscheidend wichtigen kritischenStreitigkeiten der Gottschedianer und Schweizer nahm,offenbaret sich ein Geist der Mäßigung und Sicherheit,welcher ihn über sein Zeitalter stellte und gegen Verwir-rung der Begriffe und harte Einseitigkeit der Grundsätzezzleich kräftig verwahrte; sein Wesen wurde von diesemKampfe nur leicht berührt und behauptete sich in unge-störter Selbstständigkeit. — Zu gleicher Zeit mit H age-dorn dichtete Abbrecht von Haller aus Bern sgeb.1708; st. d. 12 Dec. 1777^, als Gelehrter durch seltenenwissenschaftlichen Reichthum und durch große Verdiensteum Medicin und Botanik glänzend, der Stolz der Göttin-ger Hochschule s»736-1753s, sür die er als Gründer me-dicinischer Bildungsanstalten, der Gelehrten Anzeigens>7ä5j und der Gesellschaft der Wissenschaften ^1761^ un-vergeßlich seyn muß; einer von den Männern, die durchihren Ruf allen gebildeten Ländern Europa's angehören;noch in seinem lezten Lebensjahr wurde ihm der Triumph,daß Kaiser Joseph ll. ihn aussuchte und die Bekanntschaft