Druckschrift 
2 (1819)
Entstehung
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pfiehlet sich, bey aller schleppenden Breite und Kleinlichkeitder Bildertändeley, durch würdige Einfalt im Ausdruckeedelcr Gesinnung. Sehr weit stehet Christoph Hein-rich Amt hör aus Stolberg lgeb. 1678; st. 1721s!,Justizrath in Kopenhagen, dessen Gedichte (1717; -754)flach und leblos sind, unter ihm; anderer gleich schwacherZeitgenossen nicht zu gedenken. In Hamburg lebte eineZeit laug ss. -694! Carl Gustav Heraus aus Stock-holm lgeb. >671; st. 173^, nachher Antiquitäten-Jnspectorzu Wien, voll rühmlichen Eifers für die teutsche Sprache;und wenn sich auch seine dichterische Versuche, meist Gele-genheitsgedichte, gesammelt in seinenVermischten Neben-arbeiten" (Wien -7^5. 4.; Nürnberg ,721. LI nicht überdie Gränzlinic der Mittelmäßigkeit erheben, so sind sie dochtheils wegen der, des besseren Opitzischcn Zeitalters voll-auf würdigen Schilderung der Lappen, theils wegen dervon ihm eingeführten und in der Gottschedischen Zeit wiederverdrängten schon gereimten daktylischen Verse zu beachten.Auch Bart hold Feind's aus Hamburg und Licentia-ten daselbst, bis er in schwedische Dienste trat, sgcb. 1664;ss -721! Versuche im philosophischen Lehrgedichte sind nichtganz verwerflich. Selbst der einseitig allzu verrufeneChristian Heinrich Postel, Liccntiat in Hamburgsgeb. >653; st. 1706s!, Verfasser desgroßen Wittekind"(H. 1724. L.) und vieler Opern und Gedichte, ist nicht ohneKunstanlage und Einzelnes in seinen Arbeiten kann sowenig von Seiten der Erfindung, als in Ansehung derSprache ein allgemeines Verdammungsnrthcil rechtfertigen.Am nachteiligsten wirkte auf seinen schriftstellerischen Rufdie Verbindung mit dem liederlichen Abentheurer ChristianFriedrich Hnnold, genannt Menan te s, aus Wan-dcrslcben lgeb. 16L0; st. 1720s!, einem guten Kopfe, der