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Spiel mit Verglcichungen und Worten stören den Gc-sammteindruck und selbst die nachhaltige Wirkung einzelnerSchönheiten. Die Sammlung seiner vorher einzeln ge-bruckten „Traner- und Lustgedichtc" ist einigemal (Bres-lau -63c,; 1689; Lcipz. 3.) aufgelegt worden. Un-vollendet hintcrblicb „Arminius und Thusnelda, eine5?eldengeschichte" (mit des Pred. Christ. Wagncr'sSchluß, herausgegeben von B. Ncukirch. Leipz. ^689.2B. 4.; v. G. Eh. Gebauer 17Z1. 4B. 4 ) in Prosa,ein Werk, das seinem Meister Ehre macht und in jenemZeitalter seltene Schriftstellertugenden beurkundet; nichtallein die Sprache ist oft vortreflich, sondern auch in ge-schichtlichen Schilderungen und in Reden kann kein Zeit-genosse mit Lohcnstein verglichen werden, ohne sehrzu verlieren. Zwar fehlet es hier ebenfalls nicht an (Über-treibungen, Prunkereyen und Kostbarkeiten; aber sie wer-den durch Schönheiten gedeckt und vergütet; Hall erund Wieland haben vieles ans diesem vaterländischenRomane in ihren Nutzen zu verwenden gewußt. — Einegroße Schaar verdienstloser, gedankenarmer Bewundererund Nachahmer, in und außer Schlesien, Edelleute undGeschäftsmänner von allen Ständen, schloß sich diesenFührern an und trieb mit flachen Gelegenheits-Reimcreyenin hochtrabenden Redensarten ein durchaus unfruchtbares,müßiges Spiel; mehre dicke Bände solcher sogenannterGedichte können durchgegangen werden, ohne für Verlustder Zeit und Misbrauch der Geduld durch einige glücklicheZüge und Wendungen oder einzelne rhythmisch gelungeneStellen zu entschädigen. Geschichtlich merkwürdig für denGeschmack der damaligen Lesewclt, ist ein Liebling derselben,Heinrich Anshelm von Ziegler und Klipphausen,aus Nadmeritz in der Oberlausitz (geb. i65Z; st. d. L Sept.