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2 (1819)
Entstehung
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Tercnz und der älteren Italiäner vor Augen gehabt znhaben; es herrschet in ihnen viel scharfsinnige Menschen-bcobachtung und fruchtbare, oft aristophanische Laune;besonders werden die damals hervorspringenden Schwachender Zeit, Prahlerei) des Kriegerstandes und Pedanrereyder Gelehrten, mit schonungsloser Schärfe den Lachernpreißgegeben und in fast kleinlicher Vollständigkeit abge-bildet. Nur werden der Lustigkeit und dem Spotte keineSchranke» gesetzt; die Spaßhastigkeit wird durch Ueber-ladnng und breite Ausdehnung nicht selten ermüdend;auch über Mangel an Schicklichkeit und Geschliffenheit kannheutiges Tages mit Recht Klage geführt werden. DieSprache ist vortrcflich; freilich artet sich oft in Gemeinheitaus.Die Säugamme oder untreues Hausgesinde",nach dem Jtaliänischen des G. Nazzi, bezwecket einen sitt-lichen Eindruck und hat als Zeitgemälde geschichtlichenWerth; das allegorische SingspielMajuma^ f>65Zi undher schwärmende Schäfer" s>66»^, »ach Th. Corneille,zeichnen sich wenigstens durch die aufdie Sprache verwandteSorgsalt aus; das SingspielPiastus^ hat romantischeAnlage, welche in noch höherem und reicherem Maße demverliebten Gespenste und der geliebten Dornrose" sr66ofzugestanden werden muß; es ist ein Doppelstück von wun-dersamer Mischung dichterischen Ernstes und laudüblicherDrolligkeit; in der Dornrose tritt eine Bauerngruppc aufund spricht im Schlesischen Volksdialckte. Als Meisterstückein ihrer Art können geltend gemacht werden: die PossePeter Squenz" s>6/,7i, nach einem uralten tcutschenSchwank, welchen D-Schwcnter aufdie Bühne brachteund Gry phius durch die Veltheimische Gesellschaft ren-nen gelernt haben mag; er überarbeitete das Stück mitüppig-heiterem Witze (gedr. in Br. 1667?) und traf in