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gebildet; mehre englische sollen von dem Altorfcr Profes-sor der Mathematik Daniel Schwcnter sgeb. ,585;st. i6Z6z auf vaterländischen Boden verpflanzt wordenscyu. In diesem Zustande befand sich die tcutschc Buhne,als ein vorzüglicher Kopf ihre Pflege übernahm und eineBahn zu ihrer Vervollkommnung brach, welche keiner sei-ner Nachfolger zu verfolgen wußte. Andreas Gry-phius aus Gros-Glogau lgeb. >6a6; st. d. a6 Iul. >664serwuchs von zarter Kindheit an unter schmerzlichen Erfah-rungen und unter Widerwärtigkeiten einer unfreundlichen,kriegerisch-wilden Zeit; seinen Vater verlor er im 6ten,seine Mutter im ästen Jahre und vom väterlichen Erbescheint ihm wenig übrig geblieben zu seyu. Kriegs-Gräuclvertrieben ihn von Görlitz, wo er das Gymnasium be-suchte, nach Glogau und von da nach Fraustadt, welchesfiöZch; der Pest wegen verlassen mußte. Auf der lezten,damals unter dem Rcctor Jacob Rolle blühendenUntcrrichtsanstalt hatte er alte Sprachen, auch morgen-säudische,. und die meisten gebildeten neueren lebenden,durch Umgang selbst die polnische und schwedische erlerntund sich eine Tüchtigkeit des Gemüthes und Reife des Gei-stes angeeignet, wie sie bey Jünglingen seines Alters,und bey so vielen äusseren Störungen selten gefunden wer-den. Schmerz über öffentliches Unglück und quälenderKummer über eigene Roth führten ihn zur dichterischenStimmung; er fand Trost in gefühlvollen Spielen derEinoildungskraft und vergaß über Betrachtung und Schil-derung fremder Leiden seine eigene. Schon im >itenJahre ^627^ hat er gedichtet; ein Sonnet aus dieserZeit ist in der Sammlung seiner Gedichte aufgenommenworden; einige Jahre später sim Herbste rKZisj hatte exden „Kttldermorder He: od es" (gedr. rKZsi) zu Ende