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wenigstens äusseren Fodcrungen nach, nicht ohne Erfolgversucht. Auch für das Volk wollte er in seinen „Reise»liedcrn zu Waffer und zu Lande, für Schiff- Fuhr- undHandelsleute" (H. 1677; 1687. L.) arbeiten. Daß erin der Beschreibung und Betrachtung den besseren Dichternaus der Dpitzischen Schule nicht nachstand, bezeuget sein„Prirau oder Lob des Vaterlandes" (Amsterd. r68a. 8.),welches auch für die Lebensgeschichte des vielthatigcn Man-nes ziemlich ergiebig ist. — In Zesen's Nachbarschaftwurde ein Mann, der ihm weder an Talent noch an selbst-ständiger Tüchtigkeit gleich gestellt werden kann, von ei-nem ähnlichen Eifer für das Gemeinwohl der vaterländi-schen Litteratur ergriffen. Johann Rist aus Pinuebergsgcb. >607; st. d. Zr Aug. 1667^, Pfarrer zu Wedel, stif-tete »660^ den Sckwanenorden an der Elbe, einen Dich-terverein von kärglichem Leben und wenig bedeutenderWirksamkeit. Rist's dichterisches Verdienst beschränketsich auf Gemeinfaßlichkeit, Leichtigkeit der Darstellung unddes Versbaues; wie besonders die, zum Theile in teutschenGesangbüchern noch beybehaltcnen geistlichen Lieder bewei-sen; er hat deren über 6ar> verfertigt und einige empfeh-len sich durch fromme Einfachheit; sie sind in vielen klei-neren Sammlungen ls. 1644^ gedruckt worden; geringerist der Werth der weltlichen Lieder im „Poetischen Lust-garten" (Hamb. >658. 8.) und in anderen Sammlungen;doch ist in manchen ein guter Volkston getroffen; seineSchauspiele sind unerträglich. — Mitglied beider Gesell-schaften war Jakob Schwiger aus Altona lst. um odernach r665?^, ein leichtfertiger, geistvoller Gesell, webcher sich im Kriege versucht hatte und im Frieden von denFrüchten seines Geistes gelebt zu haben scheint; oft wirder mit seinem Gesellschaftsnamen im Schwaneuordcn als