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1 (1818)
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die Feyer des Nürnberger Sieges bey Hcbach und seinezum Theil in Darstellung und Sprache sehr hervorstechendeErzählungen und Schwanke am berühmtesten; die lezte-ren (wovon zwey Handschriften auf der Dresdner Büche-rei) liegen, deren eine ihrer 46 enthalt) geben für Sit-tengeschichte nicht unbedeutende Ausbeute; von zweyenderselben: „der König im Bade" (Kl. 149Z. 4.) und „derMann im Garten" (Bamberg 149?. 4.) sind seltene alteAbdrücke vorhanden. Sein etwas jüngerer Zeitgenosseder Nürnberger Barbier Hans Folz aus Worms stehetihm in seinen vier mehrmals gedruckten Fastnachtsspielenweder an Witz noch in leichter Beherrschung der Sprachegleich; aber auch ihm gelinget der Erzählungston imVolksschwanke, wie seineRcime „von einer gar bäurischenBaucrnheirath" (Kl. iSig. 3.) beweisen; auch er ist bie-der vaterländisch gesinnt; das beurkunden seine Klagenüber Verfall des tculschcn Reiches in dem geschichtlichenGedichte: „von wannen das h. römische Reich seinenUrsprung erstlich hat" (Kl. 1430. 4. ) ; seine ärztlicheKenntnisse sind aus den von ihm verfaßten Gesundheits-regeln („Liber Collationum". Kl. 1486. F.) zu ersehen.Zwar nicht zur Aufführung geeignet, aber romantischgroßartig und reich an dichterischen Schönheiten ist „einschön Spiel von Frau Jutten, welche Papst zu Romgewesen", in welchem ihre Lebensgeschichte, ihre Leidenim Fegefeuer und ihre Aufnahme in den Himmel darge-stellt werden; es treten darin 26 Personen und 3 Teufelauf; die dramatische Bearbeitung hat ungemein vielLebendigkeit und geschichtliche Anschaulichkeit. Gott-sched (im N. Borr. B. 2.) sorgte für einen neuen Ab-druck. Nach des ersten Herausgebers HieronymusTilcsins aus Hirschberg (Eißleben r56S. L.) Ver-

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