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1 (1818)
Entstehung
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waren und können mit beschränkender Vorsicht als Quel«lcn zur Ausmittelung der öffentlichen Meinung und ver-stockter Einzelnheiten in dem Geschehenen benutzt werden.Als Muster höherer Kunftmanier und Inhaber vornehme-ren, gelehrten Geschmackes schließet sich diesen geschicht-lichen Reimern der allegorisircnd-moralisirende und aufseinen aus naher Wirklichkeit entnommenen Stoff des alt-ritterlich-epischen Styles Dichterschmuck übertragendeMelchior Pfintzing aus Nürnberg (geb. 1481,starb den 24. Nov. an; er war Geheimschrciber

K. Marimilian's I, wurde auf dessen Empfehlung Probstzu S. Sebald in Nürnberg, bekleidete dann mehre kirch-liche Acmter und lebte zulezt als Probst an S. Victor inMainz. Auf Veranlassung des Kaisers und höchstwahr-scheinlich, wie Wiener Handschriften andeuten, nachdessen Entwurf, beschrieb er unter der AufschristDieGencrlichkeiten und eins Teils der Geschichten des lob-lichen streytbaren und hochbernmbten Helds und RittersHerr Tewrdannckhs" (Nürnberg 1617; Augsburg 16,9gr. Fol. mit schönen Holzschnitten; das. -Zrg; 26Z7. F.)die ritterlichen Großthatcn aus Marimilian's Jngendge-schichte, wie der herrlich kühne Jüngling Waffenruhmerstrebt, wundersame Abentheuer bestanden, Gefahrenund Versuchungen durch Tugend und Verstand besiegt undsich des endlich lohnenden Besitzes der schönen Maria vonBurgund würdig erwiesen hat. Wahrheit und überwie-gend mehr allegorisch-romantische Dichtung sind, oft mitschleppend breiter Unbcholfenheit in einander verschmol-zen; die wirklichen Personen werden unter sinnbildlichenNamen, deren Schlüssel am Schlüsse des Werkes beygc-fügt ist, verborgen und Eigenschaften, Zustände, Trieb-federn als handelnde Wesen aufgeführt; wodurch das