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1 (1818)
Entstehung
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hören in diesen Kreis; um die zum Volksbuche gewor-dene Geschichte der vier Haimonokindcr beweget sich Vie-les, wie um Mittelpunkt. Der Stoff ist aus welschengeschichtlichen Überlieferungen hervorgegangen ; er scheintziemlich spät sum 1200 ?j in allgemeineren Umlauf ge-kommen, und zum Theil aus der, angeblich von Turpin,Erzbischof von Rheims, verfaßten, wahrscheinlich inBarcellona mit arabisch-spanischen Farben aufgefrischtenlateinischen Lebensbeschreibung Carls geflossen zu seyn.Begeisterte Kampflust gegen die Ungläubigen und Berück-sichtigung vorhandener ritterlicher Wundcrgcschichtcn hatihn mit bunter Zusammenstellung von Zaubereien, Feen,Niesen, ausgeschmückt und dichterisch verjüngt. Ausserdiesen drcy Kreisen fand auch das uralte Trojanische Rit-tcrthum, und Alexander der Große, als vollendetes Musterritterlichen Hcldcnlcbens, Bearbeiter; und die Thatender Römer ( Res Romanorum ), eine mannigfaltigeSammlung vermischter Erzählungen und Abentheuer,wurde als Fundgrube für kürzere epische Darstellungen,sinnreiche Märchen und Schwänkc benutzt.

Das mit den Krenzzügen belebte Vcrkebr zwischentcutschcn, niederländischen und französischen Rittern ver-schaffte den französischcnHeldcngcdichtcn schnellen Eingangin unser Vaterland; kein Menschcnaltcr verging seit ihremersten Hervortreten und es wurde von tcutschcn Dichternder Anfang gemacht, sie für tcntschc Leser meist frey zuübertragen und nachzubilden. Nicht lange nach Hein-rich's von Veldegk Eneidt übersetzte sr'yZj Ulrichvon Zazichoven oder Säbenhovcn den Lanzclotvom See ans dem Französischen des Chretien vonTrohes; sein Werk lieget handschriftlich zu Gicn undm Heidelberg; derselbe Gegenstand scheint im »Zten Jahr-