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hundert vier- oder fünfmal in Teutschland bearbeitet wor-den zu seyn. Auch Hartmann von Aue schöpfte auSdem reichen Sagenkreise von Artus und dem heiligen Gralund stellte epische Gegenstände nach französischen Urschrif-ten mit eigenthümlicher Sittigkcit und zarter Einfach-heit dar; hicdurch unterscheidet sich auf das vortheilhaftest«sein Jwain, der Ritter mit dem Löwen, welchen K.Michaclcr mit Erläuterungen und einem Glossar be-gleitet (Wien 1786. 2 B. L) herausgegeben hat; unddessen, vor kurzem in einer Wiener Handschrift aufge-fundenes Gegenstück, Erck und Enitc, hoffentlich nichtlange »»gedruckt bleiben wird. Seine, aus den römi-schen Geschichten entlehnte gcmüthlichc und eine reineLebcnsanstcht beurkundende Erzählung, der arme Heinrich,haben die Brüder Grimm (Verlin -LrZ.3) so sorgfäl-tig abgedruckt und erklärt geliefert, daß diese Ausgabeals einleitendes Hülfsbuch für den Anfang solcher Stu-dien empfohlen werden kann. Mchrcs von ihm, nament-lich Gregor vom Steine in der Strasbnrger Büchcrcy,ist noch ungedruckt.— In Vielthätigkeit, noch mehr inTiefe der Betrachtung, oft einer wahren mystisch-religi-ösen Metaphysik über Sinn und Streben des RittcrthumSbehauptet Wolfram von Eschen dach unbestreitbareUeberlegenheit. Seiner starken Einbildungskraft sagteder ritterliche Wnndcrstoff des Auslandes mehr zu, alsdie Naturgröße und schlichte Kraft der hcimathlichen Sa-gen; er faßte sie gründlich nach allen Beziehungen auf,und stellte sie nach eigner freycr Ansicht dar. Das Ge-hcimniß, was er in diesen Dichtungen ahndete und an-deutete, war keine Spielerey launiger Willkuhr; er truges in dem Herzen und rang mit Wort und Bild, um es zuveranschaulichen. Daher kann, besonders in seinen vvl-