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1 (1818)
Entstehung
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dcr Geistlichen hochverdienten Hrahanns Maurusüber alle Theile des menschlichen Körpers und über dasalte und neue Testament vorzüglich geachtet wurden;auch finden sich deutliche Spuren von tcntschcn Kirchen-liedern des cilsteu Jahrhunderts. Sehr vieles der Artwird in handschriftlichen Büchcrvorräthen, ans Vücherde-ckcn, oder den Werken des Mittelalters, besonders derScholastiker, bcygcbunden oder in bisher übersehenenAnführungen und Auszügen entdeckt, manches zur Kcnnt-niß der Lesewclt gebracht, nicht immer mit dcr gelehrtenUmsicht, Sorgfalt und Tiefe, durch welche Docen'sArbeiten ausgezeichnet sind. Alte solche Beytrage zurgenaueren und urkundlich gründlichen Kcnntniß der alt-tentschcn Sprache sind dem Forscher willkommen undermächtigen ihn immer vollständiger, über Neichthumund Veränderungen derselbe» zu nrtheilen, die in dieserHinsicht gültigen Grundsätze befriedigender auszumittelnund sichere Folgerungen für die Erläuterung jüngererSchriftwerke daraus abzuleiten. Nur Ansichten von Gei-stesrichtung und Kunstsinn des Volkes lassen sich auf die->scm Wege nicht gewinnen. Den bedeutendsten solcherkirchlichen Sprachdenkmäler aus dem Carolingischcn Zeit-alter sind bcyznzählen die von F. H. v. d. Hagen (iL>6)herausgegebenen Psalme in nicderteutschcr Mundart unddie auf Ludwigs des Frommen Veranstaltung für dieSachsen in reimlosen Versen verfaßte niedertcutsche Um-schreibung dcr Evangelien, welche eine Cotton'sche Hand-schrift in London und eine jetzt in München aufbewahrteBamberger enthält. Von späteren dürfen ihres Werthesfür Sprachforschung wegen die prosaischen Ucbersctzungcnnicht übergangen werden, welche Labeo Notker, Be-ncdictincr zu St. Gallen l st. 1022; , von den Psalmen